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Videomarkt ist im Jahr 2013 weiter gewachsen

18. Februar 2014 • Kultur & Medienwelt, Leben

Verkauf, Verleih und Streaming von Filmen und TV-Serien bleibt in Deutschland ein wachsendes Milliardengeschäft. 2013 stieg der Gesamtumsatz – wie in den Vorjahren. Dabei ändert sich allerdings die Gewichtung der Vertriebswege. Besonders beim Verleih wächst weiterhin die Bedeutung des Internets.
Filme oder TV-Serien zu kaufen oder leihen bleibt im Trend – die Videobranche hat auch 2013 einen Milliardenumsatz gemacht. Der Gesamtumsatz stieg von 1.707 auf 1.757 Milliarden Euro. Vor allem der Verkauf von Blu-ray-Discs verzeichnete Zuwächse um 20 Prozent – von 343 Millionen auf 410 Millionen Euro. Mit DVDs wird zwar noch mehr als das Doppelte verdient, doch der Umsatz sank um drei Prozent auf 984 Millionen Euro.

Der Verleih über das Internet boomt

Immer mehr Deutsche leihen Filme über das Internet aus, die wachsende Zahl an Online-Videotheken wird genutzt. Mit einem Wachstum von 32 Prozent auf 102 Millionen macht der Digitalverleih inzwischen gut ein Drittel des Verleihumsatzes aus – Tendenz steigend. Insgesamt wuchs der Umsatz mit verliehenen Blu-ray-Discs, DVDs und gestreamten Titeln um vier Prozent auf 312 Millionen Euro.

James Bond und der Hobbit dominierten die Charts

Die meistverkauften Filmtitel des Jahres 2013 waren:
1. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise
2. James Bond 007 – Skyfall
3. Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2)
Bei ausgeliehenen Filmen konnte sich Quentin Tarantino mit seinem Western vor 007 und den ersten Hobbit-Film platzieren:
1. Django Unchained
2. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise
3. James Bond 007 – Skyfall
Fotonachweis: thinkstock_istock_Jacob_Wackerhausen

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