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Ratgeber: Textilien sicher und mottenfrei verstauen

14. März 2015 • Ratgeber

Auf vielen Dachböden geht es aktuell arbeitsreich zu. Die Sommergarderobe wird verstaut und die Winterjacken und Wollmäntel werden wieder in den heimischen Kleiderschrank gehängt. Doch was tun, um den Befall von Motten zu verhindern und seine Klamotten zu schonen?

Motten bevorzugen tierische Fasern

Um sich vor dem Befall vor Motten zu schützen sollten Sie dringen alle Kleider waschen, bevor Sie sie in Kartons oder Schutzhüllen verstauen. Motten nämlich bevorzugen den Geruch von Schweiß, Hautschuppen und Schmutz. Bieten Sie ihnen also keine Festmahlzeit auf dem Silbertablett.

Auch sollten Sie wissen, dass Motten tierische Fasern wie Fell, Pelz, Wolle oder Kaschmir bevorzugen. Grund ist das enthaltene Keratin, das ganz oben auf ihrer Speisekarte steht.

Ganz anders steht es um Lavendel. Er hält die Falter häufig davon ab sich in Ihrem Kleiderbeutel oder Kleiderschrank längere Zeit aufzuhalten.

Feuchtigkeit verhindern und Platz sparen

Wenn die Textilien gewaschen und getrocknet sind können sie sicher verstaut werden. Beutel aus Plastik bieten sich hier weniger an, da sie nicht atmungsaktiv sind. Enthaltene Restfeuchtigkeit kann dazu führen, dass Ihre Kleidung beginnt zu riechen und zu schimmeln.

Besser geeignet sind im Regal aufbewahrte Kartons aus Pappe. Also keine Aufbewahrung auf feuchten Böden, denn auch hier können Gerüche und Schimmel entstehen.

Besonders zu empfehlen sind auch Kleiderhüllen zum Hängen. Hier liegt die Kleidung nicht gepresst aufeinander und bleibt knitterfrei.

Außerdem hilfreich können Vakuum-Beutel sein. Bei ihnen haben Schmutz und Gerüche keine Chance. Zudem sind sie besonders platzsparend, da sie etwa 75 Prozent des Textilvolumens verringern.

Bild: Thinkstockphotos, iStock, Attila Barabas

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