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Welche Investmentfonds eignen sich für welchen Anleger-Typ?

18. August 2014 • Wirtschaft

Investmentfonds bieten bereits bei geringen Anlagesummen die Möglichkeit, von den Chancen der Finanzmärkte zu profitieren. Anleger müssen sich aber aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Fonds entscheiden. Eine kluge Wahl treffen sie nur, wenn sie zuvor grundlegende Überlegungen anstellen.

Wenn die Sicherheit eine große Rolle spielt: Renten- und Immobilienfonds

Interessierte an Investmentfonds sollten sich fragen, ob sie eher risikobereit oder eher auf Sicherheit bedacht sind. Steht der Sicherheitsaspekt im Vordergrund, eignen sich Renten- oder Immobilienfonds. Bei Rentenfonds sollten Anleger darauf achten, in welche Papiere und Fonds sie investieren. Anleihen von Staaten und Unternehmen, die finanzkräftig sind, besitzen ein geringes Ausfallrisiko. Kaufen Fonds dagegen Anleihen von Anbietern mit schlechter Bonität, kann es zu großen Kursschwankungen kommen. Durch ein hohes Maß an Sicherheit zeichnen sich zudem die meisten Immobilienfonds aus, wenn sich die Investmentgesellschaften auf stabile Immobilienmärkte wie Deutschland beschränken. Hierbei sollten Anleger aber beachten, ob ein geschlossener Fonds oder ein offener Fonds angeboten wird. Viele Immobilienfonds fallen unter die erste Kategorie, was eine geringe Flexibilität bedeutet. Anleger müssen im Normalfall das Laufzeitende abwarten. Offene Fonds können sie dagegen jederzeit verkaufen. Sollten Sie zu diesem Thema eine Beratung benötigen, finden Sie unter swisslife-select-erfahrung.de Hilfe.

Mehr Renditechancen bei Aktienfonds

Wer sich risikobereit zeigt, sollte Aktienfonds bevorzugen. Diese fallen zwar durch größere Kursschwankungen auf, bieten auf lange Frist gesehen aber hohe Renditechancen. Anleger sollten sich genau anschauen, auf welchen Märkten Fondsgesellschaften investieren. Eine hohe Risikoverteilung garantieren nur Fonds, deren Anlageschwerpunkt mehrere Branchen und Länder umfasst. Fließt das Kapital eines Fonds nur in Biotech- oder Internet-Aktien, bestehen größere Verlustgefahren. Kann sich jemand nicht zwischen Aktien- und Renteninvestments entscheiden, bieten sich Mischfonds an. Diese stecken das Geld in verschiedene Bereiche und verändern je nach Marktlage die Anteile. Herrscht an den Aktienbörsen eine große Unsicherheit, reduzieren sie zum Beispiel den Aktienanteil, der in bestimmte Branchen investiert.

Investmentfonds mit Bedacht wählen: Vorher Kriterien überlegen

Im Grundsatz gilt, dass sich Renten- und Immobilienfonds eher für sicherheitsorientierte Anleger und Aktienfonds eher für risikobereite Investoren eignen. Interessierte sollten stets Fondsprospekte durchlesen, um die einzelnen Kriterien unter die Lupe zu nehmen. Es kommt immer darauf an, in welche Papiere Gesellschaften konkret investieren und wie stark sie für Risikostreuung sorgen.

Bild Urheberrecht: Eisenhans – Fotolia

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