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Diabetiker macht ein Bluttest

So verändert Diabetes den Körper

30. September 2014 • Gesundheit

Diabetes entwickelt sich zu einer Volkskrankheit. Ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung und Übergewicht sind die häufigsten Ursachen dafür, dass immer mehr Menschen von der Zuckerkrankheit betroffen sind. War die Altersdiabetes in der Regel vor allem bei Senioren zu finden, werden die Patienten heute immer jünger.

Eine Erkrankung, die den ganzen Körper verändert

Diabetes, im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse kein oder nicht ausreichend Insulin herstellt. Dadurch kann der Zucker nicht ordnungsgemäß von den Zellen aufgenommen und verarbeitet werden, sondern verbleibt im Blut. Dieser erhöhte Blutzuckerspiegel kann gravierende Folgen für den Körper haben: typische Erkrankungen, die in Folge einer Zuckerkrankheit auftreten sind zum Beispiel Durchblutungsstörungen, Herzinfarkte und Schlaganfälle. Zudem kann die Funktion der Nieren eingeschränkt sein sowie eine Schädigung der Nerven eintreten. Doch auch die Haut ist von Diabetes betroffen und es kann zu Hautveränderungen kommen – hier bedarf es zumeist einer besonderen Pflege.

Die Haut – das Spiegelbild des Befindens

Der erhöhte Zuckerspiegel im Blut wirkt sich nicht nur auf die inneren Organe aus, sondern betrifft auch die Haut. Häufige Hautveränderungen sind zum Beispiel eine Verdickung der Basalmembran sowie eine Veränderung der Gefäße, die sich ebenfalls im Hautbild niederschlägt. Zudem klagen viele Betroffene über einen starken Juckreiz, der vor allem durch das Austrocknen der Haut entsteht (ähnlich wie eine Neurodermitis). Es ist daher empfehlenswert, die Haut möglichst zweimal täglich einzucremen und dabei auf Produkte mit dem Wirkstoff Urea (Harnstoff) zu setzen. Zudem sollte wie auch bei einer Neurodermitis auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Feuchtigkeit und Fett in der Haut geachtet werden. Diabetiker müssen ihre Haut also ganz genau im Blick haben, denn diese ist sehr anfällig für Bakterien und Pilze. Außerdem sind Diabetiker häufiger von Pigmentstörungen betroffen.

Passen Sie auf sich auf!

Haut und Seele gehören eng zusammen: geht es Ihnen gut, spiegelt sich das auch auf Ihrer Haut wider. Stress und Krankheiten setzten ihr hingegen zu. Achten Sie also bei einer Zuckererkrankung ganz besonders auf Ihren Körper und auf das seelische Wohl – so können Sie die Symptome deutlich lindern!


Foto: evgenyb – Fotolia.com

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