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Serie von Tornados in den USA fordert mindestens 28 Tote

3. März 2012 • Panorama

Am Freitag hat eine Serie von mehr als 80 Tornados in zentralen Bundesstaaten der USA von Alabama bis Indiana gewütet. Der Sender Weather Channel berichtet, dass dabei mindestens 28 Menschen getötet worden.
Auch der nationale Wetterdienst sprach von einem „gewaltigen Ausbruch“ und gab Tornadowarnungen für mindestens sieben Bundesstaaten heraus. Mit am schwersten betroffen war Indiana, wo den Berichten zufolge 14 Menschen ums Leben kamen. Laut Weather Channel gab es in Kentucky 12 Tote und 2 in Ohio.

Die beiden Ortschaften Marysville und Henrysville im Süden von Indiana mit jeweils rund 2.000 Einwohnern, wurden besonders schwer von den Stürmen getroffen. Es heißt, dass Marysville dem Erdboden gleichgemacht worden ist. Allein dort sollen acht Menschen ums Leben gekommen sein.

Schüler überlebten in den Klassenräumen

Die Schüler hatten in der Schule von Henrysville noch in ihren Klassen gesessen, als der Sturm über den Ort hereinbrach. Alle überlebten, nur einige seien leicht verletzt worden, wie das Büro des örtlichen Sheriffs mitteilte. Allerdings habe es in der Stadt schwere Schäden gegeben.

Die Unwetterfront erstreckte sich bis in die Südstaaten Alabama, Kentucky und Tennessee. Die Wirbelstürme haben bei Chattanooga (Tennessee) eine ein Kilometer lange Schneise der Verwüstung geschlagen, wobei dutzende Häuser zerstört worden seien. Im Nordosten Alabamas haben ebenfalls zwei Twister zugeschlagen, dort seien unter anderem ein Gefängnis sowie eine Schule getroffen worden.

Erst kürzlich fegten bis zu 20 Tornados über die USA hinweg

Erst vor Kurzem haben bis zu 20 Tornados die Bundesstaaten Illinois, Missouri im Mittleren Westen sowie über Tennessee getroffen. Damals starben mindestens zwölf Menschen, Hunderte wurden verletzt, Tausende obdachlos. Die Stürme hatten vor allem Illinois und Missouri getroffen.

Weather Channel-Bericht

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