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Hausdurchsuchung bei Christian Wulff: Staatsanwaltschaft beschlagnahmt PC

3. März 2012 • Politik

Am Freitag durchsuchte die Staatsanwaltschaft Hannover das Haus des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff in Grossburgwedel. Dabei wurden unter anderem Computer sichergestellt.
Ein Sprecher erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass die Aktion „auf freiwilliger Basis“ verlaufen sei und man keinen Durchsuchungsbeschluss habe.

Wulff zeigte sich bei der Hausdurchsuchung kooperativ

Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, wurden bei der Hausdurchsuchung Computer sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Wulff wegen Verdachts auf Vorteilsannahme. Gegen 17:15 Uhr haben ein Staatsanwaltschaft und fünf Beamte des Landeskriminalamts mit der Durchsuchung begonnen. Auch eine Stunde später war die Aktion noch nicht beendet. „Der Herr Bundespräsident a.D. ist kooperativ“, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Jürgen Lendeckel, erklärte.

Wulff bestreitet, dass Groenewold im Urlaube auf Sylt bezahlt hat

Schon am Donnerstag waren im Zuge der Ermittlungen gegen den früheren Bundespräsidenten, Büroräume und Wohnung des Filmproduzenten David Groenewold durchsucht worden. Die Staatsanwaltschaft hatte vor zwei Wochen ein Ermittlungsverfahren gegen Wulff und Groenewold wegen möglicher Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung eingeleitet. Demnach soll Groenewold Wulff in dessen Amtszeit als niedersächsischer CDU-Regierungschef Urlaube auf Sylt bezahlt haben. Das allerdings bestreitet der vor zwei Wochen zurückgetretene Wulff bisher.

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