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Wahlen im Saarland: 800.000 Bürger entscheiden über den Landtag

25. März 2012 • Politik

Im Saarland hat am Sonntag die vorgezogene Landtagswahl begonnen. Im kleinsten deutschen Flächenland öffneten um 8 Uhr die rund 1200 Wahllokale. Rund 800 000 Bürger können über die Vergabe der 51 Sitze im Landesparlament entscheiden. Darum bewerben sich 11 Parteien.
Erwartet wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen der bisher regierenden CDU und der oppositionellen SPD. Die CDU von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und die SPD unter ihrem Spitzenkandidaten Heiko Maas haben bereits angekündigt, nach der Wahl eine Koalition miteinander bilden zu wollen.

Wird die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern?

Die Neuwahl an der Saar wurde nötig, weil im Januar die schwarz-gelb-grüne Koalition – das bundesweit erste Jamaika-Bündnis – überraschend zerbrach. CDU und SPD konnten sich anschliessend nicht auf eine grosse Koalition einigen, die sie nun nach der Wahl anstreben. Nach den Umfragen wird die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Auch für Grüne und Piratenpartei könnte es eng werden. Drittstärkste politische Kraft wird voraussichtlich die Linke.

Im Jahr 2009 war die CDU stärkste Kraft

Bei der Wahl 2009 war die CDU trotz starker Verluste mit 34,5 Prozent stärkste politische Kraft geworden, gefolgt von der SPD, die 24,5 Prozent erzielte. Die Linke kam auf 21,3 Prozent, die FDP auf 9,2, und die Grünen auf 5,9 Prozent der Stimmen. In diesem Jahr finden noch zwei weitere Landtagswahlen statt. Im Mai wird in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen gewählt.

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