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Irland rutscht erneut in Rezession

22. März 2012 • Politik

Nach leichten Aufschwüngen in der Vergangenheit befindet sich Irland wieder in einer Rezession. Wie die irische Statistikbehörde CSO am Donnerstag mitteilte, ging das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal um 1,1 Prozent und im vierten Quartal um weitere 0,2 Prozent zurück.

Eine Rezession tritt laut Ökonomen ein, wenn die Wirtschaftsleistung eines Landes in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen sinkt.

Trotz Rezession erstes Wachstum seit drei Jahren

Zwar fiel das Bruttoinlandsprodukt in der zweiten Jahreshälfte ab, doch insgesamt war 2011 von Wachstum gezeichnet. Vor allem dank der guten Exportgeschäfte ging es mit Irland erstmals seit drei Jahren wieder bergauf. Um 0,7 Prozent legte die Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr auf 161,03 Milliarden Euro zu. Auch für 2012 rechnet die irische Zentralbank mit einem leichten Wachstum in Höhe von 0,5 Prozent.

Seit 2010 bezieht Irland Hilfsgelder aus dem europäischen Rettungsfonds. Bislang erhielt das Land 67,5 Milliarden Euro an Kreditzusagen. Ab 2013 muss sich Irland jedoch wieder selbst am freien Markt mit Geld versorgen.

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