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Heimkinomarkt – immer mehr Filme kommen über das Internet

15. August 2013 • Wirtschaft

Die Videobranche in Deutschland hat im ersten Halbjahr 2013 den höchsten Umsatz ihrer Geschichte erzielt. Den größten Teil machen nach wie vor Verkauf und Verleih von DVDs und Blu-ray Discs aus. Doch der Anteil von Video on Demand wächst, gerade beim Verleihgeschäft.

Rekord-Halbjahr für die Branche

Mit einem Gesamtumsatz von 798 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013 übertraf die deutsche Heimkinobranche das bisherige Rekordergebnis von 2005. In allen Bereichen gab es Zuwächse – außer beim Verleih von DVDs und Blu-ray Discs. Dort sank der Umsatz um 6 Prozent auf 80 Millionen Euro. Doch durch die Zuwächse beim digitalen Verleih (Video on Demand oder VoD) wurde das mehr als ausgeglichen. Der Umsatz von Video on Demand als Einzelabruf wuchs um 51 Prozent auf 35 Millionen Euro, der von Video on Demand im Abo um 41 Prozent auf 16 Millionen. Damit macht VoD mit 34,5 Prozent Anteil mehr als ein Drittel des gesamten Verleihmarkts aus. Der wuchs um 9 Prozent auf 147 Millionen Euro.

Blu-ray Discs beflügeln den Kaufmarkt

650 Millionen Gesamtumsatz durch den Verkauf von DVDs, Blu-rays und Filmdownloads – das bedeutet eine Steigerung von 12,6 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012. Mit 188 Millionen Euro wuchs der Anteil verkaufter Blu-ray-Disc um 41 Prozent. Verkaufte und geliehene Blu-ray-Discs hatten einen Anteil von 26,6 Prozent am Gesamtumsatz.
Der erfolgreichste Kauftitel auf allen Vertriebswegen war „James Bond 007 – Skyfall“, gefolgt von „Der Hobbit.“
Foto: Pavel Losevsky

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