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Der Artikel erklärt, wann sich eine Doppel-Flat rentiert.

Festnetz und Internet: Dann lohnt sich die Doppel-Flat

20. November 2014 • Ratgeber

Eine minutengenaue Abrechnung von Telefonaten und Internet gehört mittlerweile meistens der Vergangenheit an. Der Großteil der Bevölkerung nutzt sogenannte Doppel-Flats, bei denen unbegrenztes Telefonieren und Surfen theoretisch mit einer monatlichen Pauschale abgegolten sind. Längst gibt es zu den Doppel-Flats aber auch eine Reihe von Zusatzangeboten – von Mobilfunk bis hin zu Pay-TV ist hier alles dabei. Wir zeigen Ihnen, wann sich eine Doppel-Flatrate und mögliche Zusatzangebote lohnen.

Die klassische Doppel-Flatrate und ihre Zusatzangebote

Die klassische Doppel-Flat beinhaltet einen DSL-Anschluss, mit dem zeitlich unbegrenztes Surfen möglich ist. Außerdem ist eine Flatrate für Telefonie in das deutsche Festnetz, zumeist über Voice over IP, inklusive. Eine solche Doppel-Flatrate gibt es ab circa 25 Euro im Monat, oftmals sogar ohne lange Vertragslaufzeiten.

Darüber hinaus überbieten sich die Anbieter mit Zusatzpaketen und -Features wie IPTV (Internet Protocol Television), einem zusätzlichen Mobilfunktarif oder Optionen für die Telefonie in Mobilfunknetze. Hier sollte man sich vor dem Abschluss aufgrund einer oftmals längeren Vertragslaufzeit von 24 Monaten Gedanken machen, ob und wenn ja, welche Zusatzfeatures man benötigt. So lohnen sich die IPTV-Pakete erst ab einer Bandbreite von mindestens 16MBit/s, die bei weitem nicht jeder DSL-Anschluss bietet. Sollten Sie Wert auf High-Definition legen, lohnt sich durchaus ein Blick auf IPTV-Angebote, oftmals ist hier HD schon inklusive oder gegen geringen Aufpreis zubuchbar. Die neueste Entwicklung ist das Bündeln von Doppel-Flats und einem Tarif für das Handy gegen Aufpreis. Hier empfiehlt es sich aber, auch nach einzelnen Angeboten zu schauen, oftmals ist ein extra Handytarif günstiger als die Kombination mit der Doppel-Flat.

Mögliche Alternativen

Während klassische Doppel-Flats über eine DSL- oder VDSL-Verbindung realisiert werden, drängen immer mehr Kabelanbieter in den Markt. Die Kabelnetze sind zumeist moderne Glasfasernetze, die neben einem ohnehin inkludierten TV-Empfang eine schnelle Internetverbindung bieten und mit der passenden Router-Hardware auch Telefonie über VoIP bereitstellen können. Der Vorteil dieser Angebote ist eine meist deutlich schnellere Internetverbindung als über herkömmliches DSL, schlägt mit 30 bis 40 Euro aber auch deutlicher zu Buche. Komplett kostenlos ist eine Internetverbindung nicht zu bekommen, kostengünstige Alternativen können mobile Surfsticks auf Prepaid-Basis sein, die aber nur ein begrenztes Datenvolumen in voller Geschwindigkeit übertragen. Anders sieht das beim Fernsehangebot aus, über Satellit und (noch) DVB-T lässt sich das TV-Programm kostenlos empfangen.

Mehr als nur eine Doppel-Flat

Längst bieten die Anbieter mehr als nur eine Doppel-Flatrate an. Ob sich die zusätzlichen Features wie IPTV und Mobilfunk lohnen, ist unterschiedlich. Es empfiehlt sich, vor Abschluss eines Vertrages die eigenen Bedürfnisse mit möglichen Angeboten zu vergleichen – so kann man das Beste aus dem heimischen Internetanschluss holen und dabei bares Geld sparen. Bei der Entscheidung hilft ein Vergleich verschiedener Anbieter von Kombi-Pakten aus Festnetz und Internet.


Artikelbild: Thinkstock, Creatas, Creatas Images

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