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Erneuter Toyota-Fauxpas: Autohersteller muss 700.000 US-Fahrzeuge zurückrufen

8. März 2012 • Politik

Nach der drastischen Defekte vieler Wagen im Jahr 2010 muss das japanische Unternehmen wieder eine große Rückrufaktion starten. Rund 700.000 Autos aus drei Baureihen sind betroffen.Zwar sind die Fehler nicht derart gravierend wie noch vor zwei Jahren. Dennoch kommt Toyota nicht umhin, eine große Anzahl an Fahrzeugen kostspielig zu reparieren.

Probleme mit Fahrer-Airbag und Bremsleuchten-Schalter

Etwa 495.000 Pick-Ups vom Typ Tacoma müssen aufgrund fehlerhafter Airbas zurück in die Werkstatt. Die Gefahr eines Totalausfalls des Sicherheitssystems ist nicht zu tolerien und muss umgehend beseitigt werden.

Den kompletten Wagen lahmlegen kann sogar ein Defekt des Bremsleuchten-Schalters bei 70.500 Camry-Limousinen und 116.000 Venza-Geländewagen.

Wie Toyota am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, würden betroffene Fahrer vom Rückruf informiert werden. Die Reparaturen seien in jeweils rund einer halben Stunde abgeschlossen.

Angst um das gute Image

Seit der Vorfälle im Jahr 2010 hat Toyota bereits mehrere Rückrufaktionen gestartet, um einen Image-Schaden zu vermeiden. Wie sich später herausstellte, konnten viele der damals gemeldeten Vorfälle auf Fehler der Fahrer zurückgeführt werden. Dennoch sah sich der Autohersteller mit starken Verkaufsrückgängen konfrontiert.

Keine Fahrzeuge außerhalb Nordamerikas betroffen

Es seien keine Unfälle durch die Defekte der rund 750.000 Fahrzeuge bekannt, beruhigt Toyota. Da das japanische Unternehmen in den eigenen Werken in den USA speziell auf den amerikanischen Kunden ausgerichtete Autos baut, seien Wagen außerhalb Nordamerikas zudem nicht von den Problemen betroffen.

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