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Bundesversammlung: Joachim Gauck zum elften Bundespräsidenten gewählt

18. März 2012 • Politik

Wenig überraschend wählte die Bundesversammlung Joachim Gauck am Sonntag zum neuen Bundespräsidenten. Mit 991 von 1228 gültigen Stimmen wurde der frühere DDR-Bürgerrechtler mit großer Mehrheit der Nachfolger von Christian Wulff.

Gaucks Gegenkandidatin Beate Klarsfeld erhielt 126 Stimmen. Für NPD-Kandidat Olaf Rose votierten drei Delegierte.

Ergebnisverkündung von Beifall begleitet

Bei der Bekanntgabe der Wahlentscheidung durch Bundestagspräsident Norbert Lammert kam es zu regem Beifall in der Bundesversammlung. Unmittelbar erhob sich Gauck von seinem Platz und nahm die Wahl an. „Was für ein schöner Sonntag“, sagte der Wahlsieger.

Bereits am Montag wird Gauck voraussichtlich die Amtsgeschäfte aufnehmen. Die Vereidigung vor Bundestag und Bundesrat soll am Freitag stattfinden.

„Ja“ zur Verantwortung

Der elfte Bundespräsident versicherte in einer kurzen Ansprache, seine Aufgaben mit allen Kräften und ganzem Herzen anzugehen. „Ich werde mit all meinen Kräften und meinem Herzen „Ja“ sagen zu der Verantwortung, die Sie mir heute gegeben haben.“ Dennoch würde er „ganz sicher nicht alle Erwartungen erfüllen zu können“, die in den kommenden fünf Jahren an ihn gerichtet würden.

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