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Brite tötet drei Frauen und sich selbst

3. Januar 2012 • Panorama

Am späten Sonntagabend wurden in einem Haus in der Nähe von Peterlee, in der Grafschaft Durham, vier Leichen entdeckt. Seitdem verdichten sich die Hinweise auf eine Familientragödie. Bei den Toten handelt es sich um einen 42-jährigen Mann und drei Frauen. Nach Angaben der Polizei schafften es drei weitere Personen sich vor dem Täter in Sicherheit zu bringen.

Nach ersten Vermutungen soll der 42 Jahre alte Mann die Todesschüsse auf die drei Frauen abgegeben haben. Er hatte zuvor mit Selbstmord gedroht. Bei den toten Frauen handelt es sich um seine Partnerin, sowie deren Schwester und Nichte.

Polizei leitet Morduntersuchung ein

Laut Angaben der BBC wurde der Fall von der Polizei als Mordsache eingestuft. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird nicht nach weiteren Verdächtigen gefahndet. In einer Pressekonferenz gab Assistant Chief Constable Michael Banks bekannt, dass der Bewohner, des Hauses in dem die Leichen aufgefunden wurden, im Besitz eines Waffenscheins war, der es ihm erlaubt sechs Feuerwaffen zu besitzen. Der Mann, der am Sonntag tot aufgefunden wurde besaß drei Schrotflinten und drei sogenannte „Section-One“ Feuerwaffen, die einer strengeren Kontrolle obliegen.

Täter war angeblich depressiv

Die Frage, die nun ganz Großbritannien beschäftigt ist wie es zu diesem Unglück kommen konnte. Angeblich war der Täter nach einer Herz-Operation im vergangenen Jahr depressiv, meldet der „Daily Express“. Aber Erklärungen zum Tatmotiv, warum der Mann seine Partnerin und zwei weitere Frauen tötete und sogar seinen eigenen Sohn angriff, sind noch nicht bekannt.

Selbstmörder mit sechs Waffen im Haus

Die Polizei kann zu diesem Zeitpunkt nicht bestätigen, dass es sich bei dem am Sonntag benutzten Gewehr um eine legale Waffe handelt. Die am meisten diskutierte Frage in den örtlichen Medien ist jedoch, warum ein Mann, der bereits im Jahr 2008 die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zog, weil er damit drohnte sich etwas anzutun, sechs legale Feuerwaffen besitzen darf. In einem Land mit so strengen Waffengesetzen wie Großbritannien, scheint das unfassbar. Die Polizei muss nun erklären warum sie es versäumt hat dem Täter rechtzeitig den Waffenschein zu entziehen.

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