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Brüssel: Brandanschlag auf Moschee – Imam (46) wird Opfer des Feuers

13. März 2012 • Panorama

In Brüssel wurde ein 46 Jahre alter Imam Opfer eines Brandanschlags auf eine Moschee. Nach einem Brand in dem Gebäude im Stadtbezirk Anderlecht soll der Mann, belgischen Medienberichten zufolge, an einer Rauchvergiftung gestorben sein. Ein Tatverdächtiger wurde im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Moschee verhaftet.

Am Montag wurde der Imam einer Moschee in Brüssel das Opfer eines Brandanschlags. Der Vorbeter wurde in der ersten Etage des Gebäudes im Stadtteil Anderlecht gefunden.

Hintergründe des Anschlags auf die Moschee sind noch unklar

Wie die Nachrichtenagentur Belga berichtet wurde ein Tatverdächtiger im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die religiöse Einrichtung festgenommen. Er soll die Moschee in Anderlecht in Brand gesetzt haben. Bei dem Stadtbezirk, unweit des größten Brüsseler Bahnhofs Gare du Midi, leben viele Einwanderer. Ob es sich bei der Tat um einen ausländerfeindlichen Akt handelt, ist gegenwärtig noch nicht bekannt.

Brand in Brüsseler Moschee: Ein Todesopfer und weitere Verletzte

Das Feuer hatte sich rasch in der Moschee ausgebreitet, konnte aber von der Feuerwehr gelöscht werden. Zum Zeitpunkt des Anschlags hatten sich, laut den belgischen Medien, etwa zehn Personen in dem Gebäude aufgehalten. Außer dem Imam, der einer Rauchvergiftung erlag, hatte noch eine weitere Person die giftigen Dämpfe eingeatmet, überlebte den Anschlag aber.

Die belgische Innenministerin Joelle Milquet zeigte sich „sehr schockiert“ über den Anschlag und verurteilte die Tat auf das Schärfste.

Am Abend versammelten sich mehrere hundert Menschen vor der Moschee.

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