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Bin Laden plante Ermordung von US-Präsident Barack Obama

17. März 2012 • Politik

Der im Mai letzten Jahres durch eine Kommandoaktion einer US-Spezialeinheit getötete Terrorchef Osama bin Laden plante nach einem Zeitungsbericht die Ermordung des US-Präsidenten Barack Obama. Auch David Petraeus, damaliger Top-General,  sollte umgebracht werden.

Dem Bericht der „Washington Post“ zufolge plante der ehemalige Führer des Terrornetzwerkes Al-Kaida einen Anschlag auf die Air Force One, das Flugzeug des US-Präsidenten. Dies soll aus den Dokumenten hervorgehen, die beim Spezialeinsatz im vergangen Mai gegen Bin Laden im pakistanischen Abbottabad gefunden wurden.

Bin Laden wollte USA „in eine Krise“ stürzen

Der Anschlag sollte kurz nach Obamas Amtsübernahme im Januar 2009 erfolgen. Terrorchef Bin Laden habe offenbar damit gerechnet, dass Vizepräsident Joe Biden in Anbetracht der unvorhergesehenen Situation „völlig unvorbereitet“ gewesen wäre, das Amt des Präsidenten zu übernehmen. Das veränderte Machtgefüge sowie die Überforderung Bidens hätten die USA „in eine Krise“ gestürzt, habe Bin Laden notiert.

Um den Krieg im eigenen Land zu seinem Gunsten zu beeinflussen, habe der Top-Terrorist außerdem geplant, den damaligen Top-Kommandanten der NATO-Truppen in Afghanistan, David Petraeus, zu ermorden. Diese Aktion würde „den Pfad des Krieges verändern“. Den Vier-Sterne-General bezeichnete er in seinen Dokumenten als „Mann der Stunde“.

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