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Autofahrer aufgepasst: Nie wieder Scheibenkleister

28. Januar 2021 • Auto

Hobbysportler können ein Lied davon singen. Nach dem Lauftraining im Winter an der frischen Luft steigen sie ins Auto. Doch dann, oh Schreck: Kurz nach dem Anlassen des Motors beschlägt plötzlich die Frontscheibe. Wie aber kommt es eigentlich zu diesem Phänomen? Ganz einfach: Kondensierte Luftfeuchtigkeit sorgt für beschlagene Scheiben. Vor allem bei niedrigeren Außentemperaturen im Herbst und Winter tritt dieses Problem auf.

Da die Fitness-Studios aufgrund der Corona-Krise geschlossen sind, ist es immer häufiger der Fall, dass Menschen in Mutter Natur trainieren und danach sofort danach ins Auto einsteigen. Von März bis Juni 2020 stieg in Deutschland die Zahl der Freizeitläufer um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – und damit auch die Zahl der beschlagenen Scheiben.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten, um wieder den richtigen Durchblick zu bekommen: Entweder die beschlagene Scheibe mühsam wischen oder warten, bis das Gebläse und die Klimaanlage für freie Sicht sorgen. Doch damit ist es jetzt vorbei. Denn Ford verspricht mit einem neuen Sensorsystem schnelle Hilfe.

"Die Windschutzscheibe von Beschlag zu befreien, bedeutet Aufwand und kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Unser Sensorsystem lässt das Problem erst gar nicht entstehen – das spart Zeit und der Fahrer muss weder die Klimaanlage noch die Lüftung bedienen", sagt der zuständige Ford-Experte Ingo Krolewski.

Das 5 x 3 Zentimeter kleine System des in Köln ansässigen Autobauers befindet sich innen direkt auf der Windschutzscheibe in der Nähe des Rückspiegels. Wie eine Art Wetterstation misst es die Luftfeuchtigkeit im Cockpit und erfasst auch Veränderungen der Frontscheiben-Temperatur, erläutern die Ford-Ingenieure.

Und wie funktioniert dieser intelligente Durchblicker? Bei Bedarf aktiviert das System automatisch die Klimaanlage und wählt auch die erforderliche Luftstromeinstellung aus, um ein Beschlagen der Windschutzscheibe von innen bereits im Ansatz zu verhindern. Noch ein wichtiger Aspekt: Dieses System, das bereits bei den SUVs Ford Kuga und Explorer Plug-in-Hybrid eingeführt wurde, sorgt zudem für ein prima Klima. Denn es trägt laut Hersteller auch dazu bei, die Kraftstoff-Effizienz zu verbessern und die CO2-Emissionen zu senken, indem der Einsatz des Klima-Kompressors optimiert wird.

Einen ganz besonderen Service bietet Ford den Besitzern einiger elektrifizierter Fahrzeuge. Denn die können FordPass nutzen, um die Windschutzscheibe ihres Autos an Frosttagen aufzutauen und die Innenraumtemperatur vor Reiseantritt einzustellen. Da wird einem richtig warm ums Herz. Mal ehrlich: Nur ein Abend vor knisterndem Kaminfeuer mit einem Glas Rotwein in der Hand sorgt an kalten Wintertagen vermutlich für noch mehr Wohlfühl-Atmosphäre.

Ralf Loweg / mid

Fotocredits: Ford
Quelle: GLP mid

(dpa)

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