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Airbus – Notlandung wegen Vogelresten in Triebwerken

5. Februar 2009 • Panorama

Vor drei Wochen musste die New Yorker Unglücksmaschine auf dem Hudson River notwassern, in den Triebwerken haben Experten nun Vogelreste gefunden.

„Organisches Material“ hätte sich laut der US-Flugsicherheitsbehörde im rechten wie im linken Motor befunden. Es könne eindeutig Vögeln zugeordnet werden. In einem Speziallabor in Washington wird derzeit untersucht, welche Vogelart es wäre.
Bei der Notlandung, dem „Wunder vom Hudson“, konnten alle 155 Menschen, die sich an Bord der Maschine befanden, gerettet werden.
Kurz nach dem Start des Airbus meldete der Pilot „doppelten Vogelschlag“, sofort danach fielen die Triebwerke aus. Es gab zwei Tage vor der Notlandung einen Motoraussetzer am rechten Triebwerk, dieser soll nach den Ermittlungen nicht mit dem Unglück zusammenhängen.
Der defekte Temperatursensor wurde vorschriftsmässig ausgetauscht, im Anschluss wurden Tests durchgeführt, die die Maschine bestanden hatte.
Erst einige Tage nach dem Unglück, konnte das linke Triebwerk, das durch den Aufprall auf dem Wasser abgerissen wurde, in einer aufwendigen Aktion aus dem Fluss geborgen werden. Schon früh berichteten die Experten von „organischem Material“ im rechten Motor.
Der eindeutige Zusammenhang mit Vögeln hat sich aber erst jetzt bestätigt. Zwölf bis achtzehn Monate werden die Ermittlungen zu dem Unglück nach Schätzungen von Behörden andauern. (kgr / dpa)

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