Wer holt sich Platz 2? – Bayer, S04 und Leipzig im Einsatz

Leverkusen/Leipzig – Wer springt in der Fußball-Bundesliga auf Platz zwei?

Bayer Leverkusen im direkten Duell mit dem FC Schalke 04 (15.30 Uhr) und RB Leipzig im Heimspiel gegen Schlusslicht 1. FC Köln (18.00 Uhr) können den Platz hinter Tabellenführer FC Bayern München zumindest für eine Nacht einnehmen und Dortmund überflügeln. Die Borussia beendet erst am Montag im Heimspiel gegen den FC Augsburg den 24. Spieltag.

Der Abstand zwischen dem Tabellenvierten Leverkusen (38 Punkte) und dem Tabellensechsten aus Gelsenkirchen (37) ist denkbar knapp. Während Leverkusen in dieser Saison noch kein Heimspiel gegen eines der Top-Teams aus der Fußball-Bundesliga gewinnen konnte, setzte sich Schalke 04 in den vergangenen sieben Duellen mit Bayer nur einmal durch. Schalke-Coach Domenico Tedesco bangt noch um den Einsatz des angeschlagenen Leon Goretzka (Fußschmerzen), Bayer hofft auf die Genesung des an Grippe erkranken Innenverteidigers Jonathan Tah.

Die Leipziger (38 Punkte) müssen sich noch mal zusammenreißen: Nur 71 Stunden nach dem intensiven Europa-League-Rückspiel gegen den SSC Neapel ist wieder Hochdruck-Fußball angesagt. «Wir haben uns vorgenommen, sofort aufs Tempo zu drücken», sagt Trainer Ralph Hasenhüttl und stellte seinen Spielern für die kommende Woche auch mal zwei freie Tage in Aussicht.

Einen Punktverlust oder gar eine Niederlage können sich die Leipziger nicht leisten im knallharten Kampf um die direkten Plätze für die Champions League. Gegner Köln ist aber erst recht unter Druck. Gerade einmal 14 Punkte holten die Rheinländer bisher, sind Tabellenletzter.

Der Trainer der Rheinländer, Stefan Ruthenbeck, steht zumindest personell vor der Partie in Leipzig gut da, auch Torjäger Simon Terodde ist nach seiner Gehirnerschütterung einsatzbereit. Auf der Gegenseite meldete sich Abwehrchef, Innenverteidiger und Kapitän Willi Orban wieder zurück, die Fleischwunde am Knie ist soweit kein Problem mehr. Ob Naby Keita nach seiner Oberschenkelzerrung aus dem 1:2 bei Eintracht Frankfurt ebenfalls schon wieder eingreifen kann, ließ Hasenhüttl offen. Dafür stehen die Weichen bei Emil Forsberg auf Startelf-Debüt in diesem Jahr.


(dpa)

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