MENU

Weg mit dem Weihnachtsspeck: Probieren Sie es mal mit DASH!

9. Januar 2015 • Politik

Weihnachten liegt hinter uns und auch der Silvesterkater ist überstanden: Wie alle Jahre wieder heißt es jetzt abnehmen! Nur, wie? Das amerikanische Magazin „U.S. News & World Report“ hat kürzlich einen Großteil aller populären Diäten von Ernährungswissenschaftlern miteinander vergleichen und bewerten lassen. Siegerdiät wurde die bei uns bis dato weitgehend unbekannte „DASH Diät“. DASH bedeutet Dietary Approaches to Stop Hypertension – ist also eigentlich nur eine Ernährungsform, die Bluthochdruck stoppen oder vorbeugen soll. Wie das Ganze funktioniert und welche Abnehmklassiker im Vergleich so richtig durchfielen, lesen Sie hier.

Die DASH-Diät – 4,1 von 5 möglichen Sternen

Bei der Bewertung legten die Ernährungswissenschaftler mehrere Kriterien an den Tag: Kurz- und langfristiger Gewichtsverlust, Unbedenklichkeit, Einfachheit, Eignung für Herz- oder Diabeteskranke. Sie funktioniert ganz natürlich und denkbar einfach: Im Mittelpunkt stehen Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte und magere Proteine. Je nach gewünschter Kalorienaufnahme, Alter und Fitnessgrad wird die Menge der pro Tag erlaubten Nahrungsmittel definiert. Frauen bis 30 Jahren, die viel sitzen, sollten 2000 Kalorien zu sich nehmen, bewegen sie sich viel, dürfen es auch 2400 Kalorien sein. Auf Salz und Natrium sollte so weit wie möglich verzichtet werden.

Gute und schlechte Kohlenhydrate

Nahrungsmittel, in denen viel Magnesium, Kalium, Protein oder Ballaststoffe stecken, sind ausschlaggebend dafür, dass Bluthochdruck normalisiert werden kann. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass nur „gute Kohlenhydrate“ verzehrt werden: Zu ihnen zählen Kartoffeln, Reis, Hafer- und andere Getreideflocken, Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Sojaprodukte, Bohnen. „Schlechte Kohlenhydrate“ stecken in Weißmehl, Zucker, Süßigkeiten, Kuchen, Kartoffelchips oder weißen Nudeln. Eine Tabelle zeigt, wie viele Portionen welcher Nahrungsmittel man pro Woche essen darf.

Die gibt es auch: Nicht empfehlenswerte Diäten

Auf dem letzten Platz des Diät-Rankings landete die Paleo Diät. Sie propagiert, ausschließlich Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, die unsere Vorfahren vor 10.000 Jahren gegessen haben – nämlich sehr viel Fleisch und Fisch, Gemüse und möglichst keine Kohlenhydrate. Auch die Dukan-Diät lag in der Bewertung ganz hinten. Auch hier geht es darum, nach Möglichkeit nur Proteine zu sich zu nehmen.

Image: flashpics – Fotolia

Kommentare sind geschlossen-

« »