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Veranstalter der US Open hoffen auf Tennis

1. Juni 2020 • Tennis

New York – Die Tennis-Organisatoren der US Open hoffen trotz der Coronavirus-Situation in New York darauf, das Grand-Slam-Turnier wie geplant vom 31. August bis 10. September austragen zu können.

«Wir werden weiter zu 150 Prozent darauf fokussiert bleiben, die US Open im Billie Jean King National Tennis Center in New York zu unserem Datum auszutragen», sagte Stacey Allaster, die Geschäftsführerin im US-Tennisverband USTA, der Nachrichtenagentur AP. Eine Entscheidung solle «Mitte bis Ende Juni» erfolgen. Eine Terminverschiebung oder die Verlegung an einen anderen Ort seien unwahrscheinlich.

Zu möglichen Szenarien gehört, dass die Spieler mit eigens dafür eingesetzten Chartermaschinen von mehreren Flughäfen weltweit nach New York gebracht werden. Vor dem Abflug müssten alle Teilnehmer einen negativen Test auf das Virus vorlegen. Zentralisierte Unterkünfte, tägliche Temperaturmessungen, weniger erlaubte Betreuer und Offizielle sowie kein Garderobenzugang an Trainingstagen gehören ebenfalls zu den Überlegungen. Zuschauer dürften so gut wie sicher nicht zugelassen werden.

Halten die US Open tatsächlich an ihrem Termin fest, so scheint es praktisch unmöglich, dass schon eine Woche später die French Open auf Sand stattfinden. Die Veranstalter von Paris hatten ihr Grand-Slam-Turnier eigenmächtig auf Ende September verlegt. Wimbledon wurde für dieses Jahr abgesagt.

Fotocredits: Li Muzi
(dpa)

(dpa)

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