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USA: Bedarf an Lebensmittelhilfen enorm gestiegen

20. April 2012 • Panorama

Die Zahl der Amerikaner, die auf staatliche Lebensmittelhilfe angewiesen sind, ist im vergangenen Jahr stark gestiegen. Jeder siebte US-Bürger bezog 2011 Lebensmittelmarken. Das entspricht einem Anstieg von 70 Prozent im Vergleich vor der Wirtschaftskrise 2007.

Das gab das Haushaltsbüro des US-Kongresses am Donnerstag bekannt.

Bedarf soll weiter steigen

Berechnungen der Behörde nach wird der Bedarf bis 2014 weiter ansteigen. Erst dann stellt sich den Prognosen zufolge eine allmähliche Erholung der Wirtschaft auf die Bedürftigkeit der Niedrigverdiener ein. „Nichtsdestotrotz wird die Zahl der Bezieher von Unterstützung auf einem historischen Hoch bleiben“, prognostiziert der Bericht des Haushaltsbüros.

Zahlreiche Städte und Gemeinden in den USA haben sich nicht oder nur geringfügig von der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 erholt. Bereits Ende 2011 ergab eine Studie des US-Städtetags zu Hunger und Obdachlosigkeit, dass die Nachfrage nach Lebensmittel-Beihilfe in fast allen der 29 untersuchten Metropolen stieg. Die meisten Städte gaben an, dass ihr Budget dafür nicht ausreiche. Mehr als 25 Prozent der Menschen, die Unterstützung benötigen, hätten keine erhalten.

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