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„Unterhosenbomber“ sei stolz, im Namen Allahs zu töten

17. Februar 2012 • Politik

Der „Unterhosenbomber“ Umar Farouk Abdulmutallab, der 2009 ein Passagierflugzeug in die Luft sprengen wollte, wurde am Donnerstag in Detroit zu lebenslanger Haft verurteilt.


Der Angeklagte Abdulmutallab protestierte gegen eine lebenslange Haftstraße, weil sie zu grausam sei.Er betrachtet sein Attentat als rechtens, so sei er zwar nach US-Recht schuldig, aber nach islamischem Recht habe er mit seinem heiligen Krieg gegen die USA eine tugendhafte Handlung ausgeführt. Außerdem sei seine Tat die Rache gewesen für die Ermordung so vieler Moslems durch die USA.

Gericht sieht „Unterhosenbomber“ als Gefahr

Das Gericht in Detroit hatte den 25-jährigen Nigerianer wegen hundertfachen versuchten Mordes zu vier Mal lebenslänglich plus weitere 50 Jahre Gefängnis verurteilt. Das hohe Strafmaß für den geständigen Angeklagten begründete das Gericht mit der Tatsache, dass er sein Verhalten in keinster Weise bereue und in Freiheit vermutlich weitere Attentate begehen würde.

Flugzeugattentat an Weihnachten

Am Weihnachtstag 2009 hatte Abdulmutallab auf einem Flug von Amsterdam nach Detroit kurz vor der Landung einen Sprengstoff gezündet, den er in seiner Unterhose transportierte. Es brach zwar ein Feuer aus, doch der Sprengstoff explodierte nicht, zudem überwältigten Passagiere den Attentäter.

Abdulmutallab hatte Kontakte zum Terrornetzwerk Al Kaida.

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