MENU

Smartphones werden zur Zielscheibe von Betrügern

6. Januar 2012 • Wissenschaft & Technik

Viele Benutzer können schon gar nicht mehr „ohne“ das Haus verlassen. Smartphones sind unsere ständigen Begleiter und ihr Marktanteil wächst stetig. Doch mit ihrer Popularität wächst auch ihr Potential zur Zielscheibe von Betrügern zu werden. Der Internet-Dienstleister Lookout warnt deshalb vor neuen Sicherheitsgefahren für die kleinen Alleskönner.

Probleme für den Nutzer eines Smartphones entstehen hauptsächlich durch unerkannte Kosten. Wenn Betrüger die neue Generation der Mobiltelefone ins Visier nehmen, tun sie das häufig indem sich unbemerkt eine Software auf dem Smartphone installiert, die automatisch teure SMS verschickt und Anrufe zu Sondernummern auslöst. Die Kosten für diesen sogenannten Premium-SMS und Anrufbetrug werden dann mit der Handyrechnung abgebucht.

Internet-Handys haben besonders große Sicherheitslücken

Um diese Software erst einmal unbemerkt installieren zu können, setzen Online-Kriminelle den Angaben zufolge zunehmend auf In-App-Werbung in regulären Apps, die zunächst einmal unverdächtig scheint. Es habe bereits einige Versuche mit ansprechenden und korrekt wirkenden Anzeigen gegeben, die auf verseuchte Seiten führten – dort konnte die entsprechende Software installiert werden.

Der Internet-Dienstleister Lookout rechnet auch verstärkt damit, dass Browser-basierte Betrügereien zunehmen. Benutzer werden dann über Links in E-Mails zu Webseiten oder auf PDFs geführt. Werden die Seiten oder Dokumente geöffnet, wird automatisch Software installiert und das Gerät ist offen für betrügerische Zwecke.

Wie man sich vor Betrügereien schützt

Auch wenn Kriminelle immer neue Wege finden, die Sicherheitslücken von Handys und Smartphones auszunutzen, ist es dennoch möglich sich vor solchen Betrügereien zu schützen. John Hering von Lookout rät: „Seien Sie vorsichtig beim Klicken auf Links, halten sie auch ihre Software auf dem neuesten Stand und scannen sie das Gerät mit entsprechender Software nach schädlichen Programmen.“

Kommentare sind geschlossen-

« »