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Quinoa: Die gesunde Beilage?

22. Mai 2016 • Gesundheit, Leben

Typische Beilagen sind Reis, Nudeln oder Kartoffeln – wer es dann lieber etwas gesünder hat, greift hier eventuell zu Vollkornprodukten oder zur Süßkartoffel. Doch gibt es da einen gesunden Trend: Quinoa! Wer die leckere Beilage noch nicht kennt, sollte das schleunigst ändern.


Quinoa ist dem Couscous sehr ähnlich, mit etwas kochendem Wasser oder Brühe lässt man es etwa zehn Minuten quellen. Anders aber als Couscous, ist Quinoa eine Pflanze. Sie wächst vorwiegend in Südamerika (Peru, Ecuador und Bolivien). Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu zwei Metern und an ihr wachsen 2mm große weiße, rote und schwarze Nussfrüchte. Mittlerweile wird Quinoa auch in Deutschland und Österreich angebaut. Grund ist ihr Ruf als Wunderpflanze.

Geeignet ist Quinoa als Beilage zu Fleisch und Gemüse, in Salaten, Nachspeisen oder im Müsli. Außerdem werden aus dem Mehl Nudeln und Brot hergestellt. Quinoa ist 100 Prozent glutenfrei und reich an Vitaminen und Magnesium.

Quinoa vs. Couscous

Schaut man sich die Kalorienangaben an, unterscheiden sich Quinoa und Couscous kaum. Beide liegen bei etwa 350 Kalorien pro 100 Gramm. An dieser Stelle aber sagen Kalorien nur wenig aus, denn: Die Kohlenhydrate in Quinoa können vom Körper sehr gut verarbeitet werden, denn der Blutzuckerspiegel wird nur sanft angehoben. Es hält also länger satt und beugt Heißhungerattacken vor. Zudem enthält Quinoa deutlich mehr wichtiges Eiweiß und Ballaststoffe.

Zum Vergleich der glykämische Index:

Der glykämische Index dient als Maß zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel. Je höher der Wert, desto höher steigt der Blutzuckerspiegel an.

Couscous: 63
Vollkornprodukte: 45
Quinoa: 35

Die Nährwerte der Quinoa gewinnen klar gegen die im Couscous. Zudem ist Quinoa ideal für eine vegane Ernährung geeignet.

Foto: Thinkstockphotos, iStock, 474424960, oxyzay

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