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Paartherapie und Eheberatung – Systemische Therapie bringt Lösungen

12. September 2009 • Familie & Freizeit

Eine Paartherapie zu machen ist heute kein Tabu mehr, immer mehr Ehepartner und unverheiratet zusammenlebenden Pärchen entscheiden sich für diesen Ansatz, um ihre Beziehung zu retten.

Meistens wird dann die systemische Paartherapie angewendet. Systemisch bedeutet, dass in der Ehe- und Paarberatung die Beziehungsstränge zueinander analysiert werden. Dieser Ansatz wird vor allem in der Familien- und Verhaltenstherapie angewendet, eignet sich aber auch für die Paartherapie, da es hier ja auch um interpersonelle Verbindungen geht.

Systemische Paartherapie

Neben den interpersonellen Beziehungen werden in der systemischen Paartherapie auch die sozialen Netze betrachtet, in denen die Therapieteilnehmer sich befinden. Das kann das berufliche Umfeld sein, wird in einer systemischen Paartherapie aber sicherlich auch auf den Freundeskreis bezogen oder zumindest auf die Bereiche, zu dem beide Partner regelmäßig Kontakt haben.

Eheberatung – Besser zu früh

Eine Eheberatung oder auch eine Paartherapie zu beginnen, ist keine leichte Sache, denn beide Partner müssen sich dafür eingestehen, dass ihre Beziehung nicht mehr wie gewünscht funktioniert. Doch je früher man Probleme erkennt und zu lösen versucht, desto größer wird die Chance, die Trennung zu vermeiden oder eine Krise abzuwenden.
Typische Situationen, nach denen einen Paartherapie eingesetzt wird, sind das Fremdgehen eines oder beider Partner, anhaltenden Langeweile im Bett, zu viel Stress und in Folge dessen auch viel Streit oder auch die Unfähigkeit, nach der Geburt der Kinder wieder zusammen zu finden. Darüber hinaus gibt es natürlich eine ganze Menge weiterer Probleme und Beziehungskrisen, die eine Paartherapie oder eine Eheberatung nötig machen. Hilfe bekommt man sehr oft in entsprechenden Beratungsstellen wie Pro Familia. (nju)

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