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Online-Musikdienste drücken Verkauf von Tonträgern

13. März 2012 • Panorama

Pünktlich zum Deutschland-Start des Musik-Anbieters Spotify teilte die Verwertungsgesellschaft Gema die Verkaufszahlen von Tonträgern im vergangenen Jahr mit. Ergebnis: Das Internet ersetzt auch im Musik-Business immer mehr physische Datenträger.Der Erlös aus dem Verkauf von CDs und DVDs ging in Deutschland auf 136 Millionen Euro zurück, wie Gema-Vorstandsvorsitzender Harald Heker am Dienstag mitteilte.

Online Top – offline Flop

Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 40 Millionen Euro. Das Onlinegeschäft auf der anderen Seite lege immer mehr an Wachstum zu: Der Umsatz stieg 2011 von 13,3 auf etwa 21 Millionen Euro an. Das entspräche der allgemeinen Tendenz weg von Tonträgern hin zu Mediendiensten im Internet, so Heker.

Insgesamt habe die Gema im vergangenen Jahr 825 Millionen Euro erwirtschaftet.

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