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Inhalt des Artikels sind die verschiedenen Naturwissenschaften.

Naturwissenschaften

18. Dezember 2014 • Wissenschaft & Technik

Naturwissenschaft befasst sich mit der belebten und unbelebten Natur und erforscht diese. Es wird versucht, alles zu beschreiben, zu messen und zu erklären. Besonders prägend für das Bild, welches in der Öffentlichkeit vorherrscht, sind Physik, Chemie und Biologie. Die Naturwissenschaften stehen im Themengebiet Wissenschaft nach traditioneller Auffassung den Geistes- und Sozialwissenschaften gegenüber.

Naturerscheinungen sollen erklärt werden

Prinzipiell ist es so, dass die Naturwissenschaften versuchen, alle Erscheinungen der Natur zu erklären und erklärbare Ursachen zu finden. Naturwissenschaft schließt übernatürliche und willkürliche Erscheinungen aus, genauso wie Erscheinungen, die wiederholbaren Experimenten widersprechen. Viele Naturwissenschaftler setzen auf mathematisch beschreibbare, eindeutige Formen der Wirklichkeit, was nicht immer kritiklos hingenommen wird.

Die natürliche Neugier des Menschen lässt ihn naturwissenschaftlich forschen. Schon kleine Kinder fangen damit an und werden, bremst man sie nicht unnötig, zu kleinen Forschern, die ihre Welt entdecken. Mit jeder Erfahrung, die sie sammeln, wächst auch die Zahl der Erkenntnisse, die sie gewonnen haben. So werden schon von klein auf einfache Prinzipien der Naturwissenschaften erlernt und erforscht. Werden die Kinder größer lernen sie beispielsweise in der Schule noch viel mehr davon. Kindern macht das Experimentieren normalerweise sehr viel Spaß. Wenn sie von klein auf gelernt haben, dass gesunde Neugierde nichts Schlechtes ist, werden sie auch in der Schule Spaß daran haben Neues zu entdecken und zu erforschen.

Die Naturwissenschaften im Verlauf der Erdgeschichte

Die Physik ist die wohl älteste der Naturwissenschaften. Ganz am Anfang war der Urknall. Die Welt ist voller physikalischer Phänomene, die Gesetze der Physik herrschen vor. Der Forschungsgegenstand der anderen Naturwissenschaften ist quasi nicht existent. Mit der Entstehung der ersten Moleküle bekommt auch die Chemie ihre Daseinsberechtigung. Sie beantwortet Fragestellungen wie: Welche Stoffe reagieren miteinander? Wann und unter welchen Umständen passiert dies? Und was kommt am Ende dabei heraus? In der Erdgeschichte kam es irgendwann zu einer chemischen Evolution, zu besonderen chemischen Entwicklungen. Es entstanden die ersten Zellen, das erste Leben. Vor circa 2-3 Milliarden Jahren war die Geburtsstunde der Biologie. Erst lange Zeit später, mit der Entwicklung von komplexen Nervensystemen entsteht auch die nächste Naturwissenschaft – die Neurowissenschaft. Ihr Forschungsgebiet ist die Informationsverarbeitung im Nervensystem, speziell im menschlichen. Hier verwischt ein bisschen die Grenze zu den Geisteswissenschaften, da mit der Neurowissenschaft auch die Psychologie entstand, die zu den Geisteswissenschaften zählt. Als die höheren Lebewesen anfingen, Gesellschaften zu bilden, fing das Untersuchungsgebiet der Gesellschaftswissenschaften an, dazu zählen unter anderen die Soziologie, Politologie oder die Rechtskunde.

Fachrichtungen in der Naturwissenschaft

Die Naturwissenschaften sind ein sehr vielfältiges breitgefächertes Themengebiet. Es liegt in der Natur der Sache, dass durch diese Vielfalt und auch durch die Unterschiedlichkeit verschiedene Fachgebiete entstanden sind. Die Physik befasst sich mit elementaren Gebieten der Natur, mit Zusammenhängen zwischen Kräften oder der Bewegung von Körpern. Dynamik von Raum und Zeit oder der Atombau, zwei weitaus komplexere Themen, sind ebenfalls Gegenstand der Physik. Die Chemie beschreibt die Eigenschaften von Elementen und ihren Verbindungen, das Verhalten und die Veränderungen. Die Biologie ist die Lehre vom Leben. Bei ihr dreht sich alles um lebende Organismen, in jeglicher Größe. Grundlage sind einerseits Erkenntnisse der Chemie, andererseits werden aber auch stoffliche Vorgänge im lebenden Organismus beschrieben. Die Geologie schließlich befasst sich mit der Entstehung und Entwicklung unserer Erde und mit deren heutiger Gestalt. Grundprinzipien aus Physik und Chemie werden auf die unbelebte Natur angewandt.


IMG: styleuneed – Fotolia

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