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Fairtrade

Krumme Sache: Der niedrige Preis für Bananen schadet den Arbeitern im Anbauland

15. April 2016 • Panorama

In deutschen Supermarkt werden Bananen billig verkauft. Den Preis dafür zahlen aber nicht die Supermärkte, sondern der Arbeiter im entsprechenden Anbauland. Deshalb müssen wir ein Zeichen setzen und nur noch Fair Trade Bananen kaufen!


Wir müssen ein Signal setzen! Denn damit die niedrigen Preise für Bananen auch niedrig bleiben, werden die Löhne der Arbeiter noch weiter gedrückt. Das dürfen wir nicht mit ansehen!

Ein Preisvergleich: Vor einigen Wochen kostete ein Kilogramm regionaler Äpfel 2,49 Euro. Ein Kilogramm Bananen aus Costa Rica hingegen nur 1,18 Euro. Dass die krummen gelben Früchte, die um die halbe Welt reisen, billiger sind als Äpfel aus der Region, hat einen Grund: Bananen sind bei deutschen Verbrauchern äußerste beliebt. Wenn ein Supermarkt sie also billig anbietet, lockt er die Kunden an. Aber gespart wird nicht nur beim Verkaufspreis: Mit je rund sechs Prozent erhalten die Produzenten und Arbeiter am wenigsten vom Endkaufpreis. Die Arbeiter erhalten Löhne, weit unterhalb der Armutsgrenze. Der deutsche Einzelhandel erhält zum Vergleich 34,6 Prozent des Endverkaufspreises.

Was wir tun können

Verbraucher sollten Fair-Trade-Bananen kaufen, die in fast allen Supermarktketten angeboten werden. Damit senden die Verbraucher ein Signal an die Unternehmen, dass ihnen faire Produktionsbedingungen wichtig sind.

Ein Bio-Siegel allein genügt nicht, denn das garantiert nicht, dass die Arbeitsbedingungen im Anbauland stimmen. Am besten, Sie kaufen Fair-Trade-Bananen mit Bio-Zertifikation!
Helfen Sie dabei, etwas zu ändern!

Foto: Fotolia, 42110698, mihi

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