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Israels Geduld ist nicht von Dauer: Angriff gegen den Iran scheint nur eine Frage von Zeit

9. März 2012 • Politik

Israel zeigt sich weiter entschlossen, den Bau einer iranischen Atombombe notfalls mit einem Angriff zu verhindern. Zugleich hatte Obama bekräftigt, dass er eine mögliche iranische Atombombe nicht nur als Bedrohung Israels, sondern ebenso der USA betrachte.

Ein Schlag gegen die iranischen Atomanlagen sei „keine Frage von Tagen oder Wochen, aber auch nicht von Jahren“, warnte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag kurz nach der Rückkehr von seinem USA-Besuch.

Der Iran verneint nach Atomwaffen zu streben

Netanjahu warnte im israelischen Fernsehen jedoch erneut, eine atomare Bewaffnung des Irans stelle eine Bedrohung für das Überleben des israelischen Volkes dar. Wenn im Atomstreit die falsche Entscheidung getroffen werde, „wem sollte ich das erklären? Den Historikern? Den Generationen vor uns? Den Generationen, die (dann) nicht mehr nach uns kämen?“, fragte Netanjahu.

Die USA vertraut weiter auf die Sanktionen

US-Präsident Barack Obama hatte ihn aufgerufen, Sanktionen mehr Zeit zu lassen und noch nicht anzugreifen. Auch die USA würden gegen eine atomare Bedrohung notfalls auch militärisch vorgehen. Die USA seien dafür auch viel besser gerüstet, als Israel, betonte der amerikanische Verteidigungsminister Leon Panetta in einem Interview mit dem „National Journal“. „Wenn sie (die Israelis) sich entscheiden sollten, es zu tun (anzugreifen), dann hätte das ohne Frage Auswirkungen (auf das iranische Atomprogramm), aber ich denke, wenn die USA es tun würden, dann hätten wir eine höllisch größere Wirkung“, sagte Panetta.

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