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Google: Mit High-Tech-Brille im Netz surfen bald möglich?

22. Februar 2012 • Wissenschaft & Technik

Bald brauchen wir keinen PC oder Smartphone mehr, um das Internet zu benutzen, so will es zumindest Internetgigant Google. Wenn man Informationen der „New York Times“ glauben darf, will der Suchmaschinen-Riese noch in diesem Jahr eine High-Tech-Brille auf den Markt bringen, die Daten aus dem Netz abbilden kann.

Laut einem Bericht der „New York Times“ vom Mittwoch soll die Brille mit Webzugang einen kleinen Bildschirm in Augennähe, sowie GPS- und Bewegungssensor haben und mit dem hauseigenen Betriebssystem Android laufen.

Science-Fiction: Googles Internetbrille statt Smartphone?

Eine integrierte Kamera soll Informationen über die Umgebung des Nutzers sammeln. Schneller Datenfunk soll die digitale Sehhilfe schnell mit den Google-Servern verbinden. Hinter dem Konzept steckt die Idee, dass lokale Daten, wie Umgebungsbilder, dort ausgewertet und mit zusätzlichen Informationen angereichert wieder an den Nutzer zurückgeschickt werden. Ähnliche Funktionen erfüllen heute schon die neusten Smartphones. Doch ob die High-Tech-Brille von Google denen so schnell den Rang ablaufen wird, ist fraglich. Nach Angaben der „New York Times“ soll der Preis des extravaganten Nasenfahrrads im Bereich eines Smartphones liegen – also in einem recht breiten Preissegment von 250 bis 600 Dollar.

High-Tech-Brille im Zukunftslabor von Google entwickelt

Gerüchte über die Datenbrille von Google kursieren bereits seit Ende 2011. Bisherige Informationen führten zu Spekulationen, denen zufolge das Produkt in einem hochgeheimen Labor namens Google X entwickelt wird. Angeblich lässt der Internetgigant dort für die Zukunft forschen. Selbst Google-Mitgründer Sergey Brin sei an der Entwicklung der Datenbrille beteiligt, berichtet die „New York Times“. Über mögliche Geschäftsmodelle für die Technik mache sie Google aber angeblich noch keine Gedanken.

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