Ex-Profi Ramzy: Besucher bei Afrika-Cup sind sicher

Kairo – Der ehemalige Bundesliga-Profi Hany Ramzy macht sich vor dem Afrika-Cup in Ägypten keine Sorgen um die Sicherheit in seinem Land.

Dass es noch im Mai bei einem Bombenattentat nahe der Pyramiden von Gizeh zahlreiche Verletzte gegeben hat, sei «schrecklich», sagt der heutige Co-Trainer der ägyptischen Nationalmannschaft dem Internetportal «t-online», glaubt aber: «Die Besucher werden sicher sein in Ägypten. Die Regierung wird alles dafür tun.»

Auch in den Stadien seien zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden. «Fans können zum Beispiel nur mit personalisierten Tickets ins Stadion, alles wird genau kontrolliert», betont Ramzy, der 228 Bundesligaspiele für Werder Bremen und den 1. FC Kaiserslautern bestritt. Katastrophen wie am 1. Februar 2012 in Port Said, als mehr als 70 Fans bei Ausschreitungen getötet wurden, befürchtet er nicht: «Die Ausschreitungen hat es bei Spielen zwischen rivalisierenden Clubs gegeben. Bei Spielen der Nationalmannschaft passiert so etwas nicht.» Der Afrika-Cup findet vom 21. Juni bis 19. Juli in Ägypten statt.

Ramzy sieht Ägypten in der Favoritenrolle, auch wenn es kein Selbstläufer werde. Die Hoffnungen ruhen dabei auf Superstar Mohamed Salah vom FC Liverpool. «Er ist einer der besten Spieler der Welt, und für die jungen Spieler im Team wird es eine besondere Motivation sein, an seiner Seite zu spielen», sagte Ramzy. «Salah ist ein Vorbild für Millionen von Jugendlichen in der Region und der lebende Beweis dafür, dass sie es trotz aller Probleme zu etwas bringen können. Er ist ein Glücksfall für uns alle.»


(dpa)

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