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Andere Länder, andere Sitten

25. Februar 2015 • Reisen

Mit durchschnittlich 30 Urlaubstagen ist und bleibt Deutschland der unbestrittene Reiseweltmeister. Nur Brasilien, Spanien und Frankreich kommen auf gleichviele Tage. Insgesamt bestätigt sich das schon bekannte Bild, dass die Europäer im weltweiten Vergleich besonders viele Urlaubstage haben, während die Asiaten am unteren Ende liegen. Das Schlusslicht bilden Südkorea und Taiwan mit lediglich zehn Urlaubstagen. Ein uneinheitliches Bild bietet dagegen Lateinamerika. Während Brasilianer aus dem Vollen schöpfen, müssen sich Mexikaner mit lediglich 14 Urlaubstagen begnügen.

Doch was nutzt der viele Urlaub, wenn man ihn nicht nimmt? Hier zeigen sich die Deutschen unerschütterlich. Sie trotzen der turbulenten Weltwirtschaft und lassen sich nicht davon abbringen, ihren Urlaub zu nehmen. Wie schon in den Vorjahren werden im Durchschnitt gerade einmal zwei Tage nicht genommen. Ganz anders sieht es in Italien und Japan aus. In diesen Ländern verstreichen acht Tage ungenutzt. In Japan macht das mehr als 60 Prozent des durchschnittlichen Jahresurlaubs aus.

Eine neue Welt tut sich auf – Japan tut sich auf

Der Zeitunterschied zwischen Japan und Deutschland beträgt acht Stunden und dennoch taucht der Urlauber in eine komplette neue Welt ein. Eine, die mit Kontroversen bestückt ist. Hier gibt es die modernsten Großstädte und der Puls der Zeit ist dort so richtig spürbar. Während alte Kulturen auch noch dort beheimatet sind. Traditionsbewusste Einwohner sind noch anzutreffen, die das altwürdige Brauchtum noch hoch halten und eng mit dem eigenen Land und der Heimat verbunden sind. Als Reisender kann man zwei ganz unterschiedliche Bilder von diesem Land mit nach Hause nehmen. Zum einen Bilder mit naturbelassenen Nationalparks, zum anderen das Treiben in den Großstädten. Europäer müssen sich an das hektische Leben vor Ort erst gewöhnen. Denn in den dortigen Großstädten herrscht nie Ruhe. Nicht einmal in der Nacht, denn auch da sind die Einheimischen unterwegs.

Lächelnde Gesichter, wohin man schaut

Was aber überall anzutreffen ist, ist die Freundlichkeit der Bevölkerung. Ein Westeuropäer kennt das nicht, dass er mit einem Lächeln begrüßt wird und dass die Hilfsbereitschaft an jeder Straßenecke anzutreffen ist. Japan verfügt über eine beispielhafte Infrastruktur, so lässt sich der Aufenthalt bequem gestalten. Sie haben noch immer keinen Flug dorthin gebucht, dann wird es Zeit. Auch für die passende Unterkunft ist schnell gesorgt. Expedia macht das ganz einfach per Mausklick möglich. Ich, als Weltenbummler, muss mir eingestehen, wenn mich meine Reisen weiter wegführen, greife ich nur auf Expedia zurück. Denn da werde ich immer gut bedient.

Entweder oder – Oder beides?

Nun stehen Sie vor der Entscheidung. Entweder Sie wollen die alte japanische Tradition näher kennenlernen und die ist wirklich gigantisch. Nirgends sonst legen die Leute mehr Wert darauf als hier. Oder Sie tummeln sich in den lauten und hektischen Städten. Beides ist ein Kulturschock und zugleich ein unvergessliches Highlight im Leben des Einzelnen.

Wichtige Infos, die hilfreich sein können

Beim Betreten der Schreine sind die Schuhe auszuziehen, denn Straßenschuhe gelten in Japan als unrein. Stäbchen beim Essen senkrecht ins Essen zu stecken, ist ebenso ein Tabu, wie mit dem Zeigefinger auf Menschen zu zeigen. Übrigens um auf sich selbst zu deuten, zeigt man in Japan auf seine Nase. Und noch etwas ist anders, als in den meisten Ländern der Welt, Trinkgelder sind in Japan unüblich, sie können sogar beleidigend wirken. Denn guter Service ist für Japan selbstverständlich.

Japan ist also mehr als nur Karaoke, Sushi und Bonsais. Aber das wird jeder in seiner Reise wohl selbst herausfinden.


IMG: Thinkstock, iStock, vichie81

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