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Abofallen im Internet: Haupttäter verurteilt

21. März 2012 • Panorama

Das Geschäft mit Kostenfallen ist im Internet weit verbreitet und sorgt teilweise für immense Schäden. Am Mittwoch wurde der Hauptangeklagte im Hamburger Prozess um den groß angelegten Internet-Betrug verurteilt.

Insgesamt wurden durch die dubiosen Tricks knapp 70.000 Nutzer um mehr als fünf Millionen Euro geprellt.

Strafmaß von drei Jahren und neun Monaten Haft

Wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs wurde der Angeklagte zu einer Haftstrafe von insgesamt drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Fünf Mitangeklagte wurden zu 12 und 22 Monaten Haft oder Geldstrafen von bis zu 2800 Euro verurteilt. Ein weiterer Angeklagter erhielt eine Verwarnung. Alle Männer hatten gestanden.

„Die Angeklagten haben die Erwartungshaltung vieler Nutzer auf der Suche nach kostenlosen Angeboten im Internet ausgenutzt“, urteilte die Richterin. Da aufmerksame Nutzer die versteckten Kosten jedoch hätten erkennen können, sei ihnen ein „nicht unerhebliches Mitverschulden zuzurechnen“.

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