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Regelhüter: Videobeweis hat Fußball gerechter gemacht

25. Februar 2019 • Fussball

Berlin – Lukas Brud vom International Football Association Board (IFAB) wertet die Einführung des Videobeweises als vollen Erfolg.

«Der Videobeweis hat seinen Anspruch, den Fußball gerechter zu machen, erfüllt. Das zeigt die Hinrunde der Bundesliga, in der 40 falsche Entscheidungen korrigiert wurden. Die Spiele sind wesentlich fairer geworden», sagte Brud, der Geschäftsführer bei der obersten Regelbehörde des Fußball ist, dem Fachmagazin «Kicker».

Der 39-Jährige verweist auch darauf, dass durch den Videobeweis die Anzahl der Gelben und Roten Karten zurückgegangen ist. «Die Spieler wissen, dass sie auf dem Platz jetzt noch weniger unbeobachtet sind, und unterlassen zunehmend unfaire Attacken», sagte Brud und ergänzte mit Blick auf die anhaltenden Diskussionen: «Der Videobeweis wird sich noch verbessern, je mehr Erfahrung wir mit ihm haben.»

Wichtig sei beim Videobeweis aber auch die Kommunikation. Sie müsse unbedingt eindeutig nachvollziehbar sein. «Selbst in den großen Ligen ist es ein Problem, dass das Verständnis für die Regeln oder das Schiedsrichter-Protokoll beim Videobeweis nicht immer hundertprozentig gegeben ist», betonte Brud.

Fotocredits: Rolf Vennenbernd
(dpa)

(dpa)

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