MENU

Der 10. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

2. November 2019 • Fussball

Düsseldorf – Mit der Partie TSG Hoffenheim gegen den SC Paderborn wird am Freitag der 10. Spieltag der Fußball-Bundesliga eröffnet.

Hier die übrigen Partien im Überblick:

Borussia Dortmund – VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Wolfsburg steht in der Liga als Vierter einen Punkt vor dem BVB. Im Pokal kassierte der bis dahin in Pflichtspielen ungeschlagene VfL ein 1:6 gegen Leipzig, Dortmund gewann nach Rückstand 2:1 gegen Tabellenführer Mönchengladbach.

STATISTIK: Seit fünf Spielen gegen Wolfsburg hat Dortmund kein Gegentor kassiert. Das hat der BVB in seiner Bundesliga-Historie noch nie gegen einen Gegner geschafft.

PERSONAL: Dortmund bangt um den Einsatz von Kapitän Reus und Abwehrchef Hummels, die auch im Pokal fehlten. Torhüter Bürki kehrt zurück. Bei Wolfsburg steht Kapitän Guilavogui nach Gelb-Rot-Sperre im Pokal wieder zur Verfügung.

BESONDERES: 29 Heimspiele in Folge mit mindestens einem Tor sind Vereinsrekord für den BVB. Das letzte Spiel im eigenen Stadion ohne Treffer gab es allerdings gegen Wolfsburg: Ein 0:0 im Januar 2018.

RB Leipzig – FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Leipzig ist in der Liga seit vier Spielen ohne Sieg, hat sich aber im Pokal beim 6:1 in Wolfsburg den Frust von der Seele geschossen. Mainz hat sich mit zwei Siegen aus den vergangenen drei Spielen Luft im Abstiegskampf verschafft.

STATISTIK: Sieg oder nix! Mainz hat in dieser Saison als einzige Mannschaft noch kein Unentschieden erreicht. Gegen Leipzig wird es garantiert torreich. In bisher sechs Spielen fielen 27 Treffer.

PERSONAL: RB-Kapitän Orban fehlt verletzt, Spielmacher Kampl wird nach überstandener Grippe nur auf der Bank sitzen. Bei Mainz fehlt Niakhaté wegen einer Gelb-Sperre, für ihn spielt Hack in der Innenverteidigung.

BESONDERES: Die Trainer Nagelsmann und Schwarz sind gut befreundet. «Wir haben schon einige lustige Stunden erlebt», sagte Nagelsmann. Am Samstag will er Schwarz allerdings die Freude am Spiel nehmen.

Bayer Leverkusen – Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Gladbach ist schon seit drei Spieltagen Tabellenführer. Leverkusen ist zwar nur Achter, könnte mit einem Sieg aber bis auf einen Punkt heranrücken.

STATISTIK: Leverkusen verlor in der vergangenen Saison beide Duelle, ohne ein Tor zu erzielen, gewann dafür aber im Pokal im Borussia-Park mit 5:0.

PERSONAL: Bei Bayer sind in Wendell, Aranguiz und Bailey drei Stammkräfte ins Training zurückgekehrt, werden aber wohl nicht beginnen. Kapitän Lars Bender fehlt weiter. Bei Gladbach ist Kramer nach Grippe mit Fieber fit, der Einsatz von Jantschke ist fraglich.

BESONDERES: Mit dem 1:0-Auswärtssieg zum Rückrunden-Start im Januar verdarb Gladbach Leverkusens Trainer Bosz den Einstand.

Eintracht Frankfurt – FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der FC Bayern läuft den eigenen Ansprüchen in der Liga hinterher: Der Tabellenzweite gewann von fünf Spielen aber immerhin drei. Außerdem steht der Ex-Frankfurter Coach Kovac in der Kritik. Die Hessen spielen in der Liga gut, sind aber nur Tabellenneunter.

STATISTIK: Die Frankfurter sind seit 16 Bundesliga-Partien gegen die Münchner ohne Sieg. Zwischen 1983 und 1991 waren es schon einmal 17 Spiele, die die Eintracht gegen die Bayern nicht gewinnen konnte.

PERSONAL: Martinez trainierte wieder und könnte eine Option bei den Bayern sein. Bis auf Verteidiger Süle (Kreuzbandriss) und Hernandez (Knöchel) beklagen die Münchner keine Ausfälle. Bei Frankfurt trainiert Stürmer Silva wieder und könnte in den Kader zurückkehren.

BESONDERES: Bei den Bayern steht Müller vor seinem 500-Bundesligaspiel, Lewandowski vor dem 300. Erstligaeinsatz und Torwart Neuer vor dem 250. Bundesligasieg.

Werder Bremen – SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Bremen spielte zuletzt in der Liga viermal in Serie Remis und will endlich wieder siegen, die Freiburger sind in der Tabelle oben dran und das Überraschungsteam der Liga.

STATISTIK: Die Bilanz der bisherigen Bundesliga-Duelle spricht für Werder: Von 38 Partien gewannen die Norddeutschen 22 und gingen nur neunmal als Verlierer vom Platz.

PERSONAL: Werder-Coach Kohlfeldt hat dank einiger Rückkehrer wieder mehr Optionen. Freiburg muss wahrscheinlich unter anderen auf Nationalstürmer Waldschmidt verzichten.

BESONDERES: Kämpfen bis zum Schluss: Freiburg erzielte sieben seiner 17 Tore in den letzten zehn Minuten einer Partie.

1. FC Union Berlin – Hertha BSC (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Union gegen Hertha gab es bisher nur eine Klasse tiefer. Der Aufsteiger (7 Punkte) sieht sich keinesfalls als Außenseiter – nur vier Punkte hinter Hertha. Es ist ein Duell der Fußball-Kulturen, die sich in Ost und West sehr unterschiedlich entwickelt haben.

STATISTIK: In der 2. Bundesliga gewannen Union und Hertha in den Derbys jeweils einmal «auswärts». Die beiden anderen Duelle endeten remis.

PERSONAL: Union fehlen die verletzten Prömel, Abdullahi, Gogia und Parensen. Hertha-Verteidiger Boyata plagt sich mit Leistenproblemen. Darida ist nach Gelb-Rot gesperrt. Maier fehlt nach einem Innenbandriss langfristig.

BESONDERES: Die Stadt ist klar geteilt in die Union-Kieze im Osten und Hertha-Bezirke im Westen. Die 2400 Hertha-Fans wollen nach einem Treff schon am Nachmittag gemeinsam nach Köpenick reisen. Nur 22 012 Zuschauer können im kleinen Union-Stadion das Spiel live sehen.

Fortuna Düsseldorf – 1. FC Köln (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide haben sieben Punkte. Wegen der Tordifferenz ist die Fortuna 14., Köln 16. Der FC blamierte sich im Pokal mit 2:3 bei Viertligist Saarbrücken, Düsseldorf besiegte Zweitligist Aue mit 2:1.

STATISTIK: Das letzte Bundesliga-Duell stieg am 14. Februar 1997, Köln gewann zu Hause 2:0. 2013/14 trafen sich beide in der 2. Liga, in Köln trennten sie sich 1:1, in Düsseldorf gewann der FC mit 3:2.

PERSONAL: Bei Köln dürfte das im Pokal eingesetzte Sturm-Duo Modeste und Cordoba wieder auf die Bank müssen und Terodde beginnen. Auch bei Fortuna rotieren viele Stammkräfte wie Torhüter Steffen wieder rein.

BESONDERES: In einer Statistik sind beide gleichauf topp: Nur sie erzielten jeweils schon fünf Kopfballtore in dieser Saison.

FC Augsburg – FC Schalke 04 (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Die Augsburger sind Tabellenvorletzter, sammelten aber mit Remis gegen den FC Bayern und VfL Wolfsburg Selbstvertrauen. Schalke liegt auf Europa-Kurs, gewann aber in der Bundesliga zuletzt dreimal nicht.

STATISTIK: Der FC Augsburg gewann nur eines seiner 16 Bundesligaspiele gegen Schalke. Der einzige Sieg liegt schon fast vier Jahre zurück.

PERSONAL: Bis auf Gruezo kann fast der gesamte Kader des FC Augsburg auf dem Rasen trainieren. Schalke setzt wohl auf dasselbe Aufgebot wie beim Pokalsieg in Bielefeld.

BESONDERES: Max hat einen speziellen Bezug zu Schalke. Sein Vater Martin war 1997 Teil der legendären «Eurofighter». Max junior spielte auch selbst bei den Königsblauen und galt im Sommer angeblich auch als Kandidat für einen Transfer ins Ruhrgebiet.

Fotocredits: Guido Kirchner
(dpa)

(dpa)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

« »

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.