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Das sind die besten Alternativen zum Dispo-Kredit

Das sind die besten Alternativen zum Dispo-Kredit

13. Januar 2017 • Ratgeber

Viele Menschen müssen für Anschaffung wie Auto, Fernseher oder Couch ihr Konto überziehen. Dabei vergessen sie oft, dass sie damit ein Kredit bei der Bank in Anspruch nehmen, der im Vergleich extrem kostspielig ist. Dabei gibt es gute Alternativen, zum Beispiel den Kredit von privat für privat. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie hier.

Natürlich kann man Freunde und Familie fragen. Am sichersten ist es dann, die Konditionen und Raten in einem Vertrag festzulegen. So hat man eine Absicherung, falls man sich streitet. „Bei Geld hört die Freundschaft auf“, lautet ein Sprichwort. Damit es nicht real wird, sollten die Parteien lieber ein Papier aufsetzen, das keinen Raum für Interpretationen und Diskussionen lässt. Doch auch wer nicht im Bekannten- oder Verwandtenkreis nachfragen möchte, hat gute Alternativen zum Dispositionskredit.

Bank prüft Bonität und fordert Sicherheiten

Die Bank vergibt ebenfalls Privatkredite. Die Zinsen sind hier meist niedriger als die des Dispositionskredits. Jedoch sind Banken bei der Vergabe an strikte Vorgaben gebunden. Der Kunde muss seine Bonität belegen, zum Beispiel eine Schufa-Auskunft und einen Einkommensnachweis einreichen. Hinzukommen spezielle Sicherheiten wie Bürgschaften oder Pfändungsklauseln.

Eine gute Dispokredit-Alternative sind Kredite von privat für privat, die man zum Beispiel auf dem Portal Auxmoney beantragen kann. Auch hier ist eine Schufa-Auskunft zwingend notwendig. Jedoch ist ein schlechter Score weniger schlimm, da weitere Scoringfaktoren hinzugezogen werden.

Kreditgeber bieten im Schnitt 100 Euro

Wer sich registriert, muss im Anschluss sein zu finanzierendes Projekt beschreiben. Das kann alles Mögliche sein: Vom Autokauf, über die Hochzeit bis hin zu einer beruflichen Umschulung. Die Nutzer können bei Auxmoney auch die gewünschten Raten und Zinsen angeben. Im Anschluss erscheint das Projekt in der Datenbank. Kreditgeber können nun Summen bieten, im Schnitt sind das Beträge von 100 Euro.

Kreditgeber zahlen kleine Beträge

Ein Projekt finanziert sich aus vielen einzelnen Kreditbeträgen. Die Geber können zwar bis zu 25.000 Euro in ein Projekt investieren. Sie mindern aber ihr Risiko, wenn sie kleinere Beträge auf unterschiedliche Nehmer verteilen. Kreditgeber profitieren laut Auxmoney im Schnitt von einer Rendite von 5,5 Prozent. Gleichzeitig ist das Ausfallrisiko sehr gering.

Sollte es doch mal zu Engpässen bei der Rückzahlung kommen, hilft das Portal dem Kunden weiter. Zwar muss in Extremfällen ein Inkassounternehmen eingeschaltet werden, das gilt es aber zu vermeiden.

Sobald die Summe zustande gekommen ist, kriegt der Nehmer das Geld auf sein Konto ausgezahlt. Eine Gebühr wird fällig. In einem festgelegten Zeitraum von zwölf bis 60 Monaten muss er nur Raten zu einem festgelegten Zinssatz zurückzahlen.

Privatkredite immer beliebter

Privatkredite werden immer beliebter. So hat das Marktforschungsinstitut Forsa im Herbst 2016 insgesamt 1.000 Kreditnehmer zu ihrem Verhalten in den vergangen zwölf Monaten befragt. Das Ergebnis: Kredite von privat für privat wurden mit 23 Prozent am häufigsten gewählt. Zwölf Prozent entschieden sich für die Form Dispokredit, sechs Prozent wählten einen Immobilienkredit, genauso viele nahmen Kredite zur Baufinanzierung in Anspruch.

Bildquelle: Fotolia, 99671484, zest_marina

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