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Wohneigentum: Was für und was gegen die eigene Immobilie spricht

Wohneigentum: Was für und was gegen die eigene Immobilie spricht

1. November 2016 • Ratgeber

Sie verwirklichen sich den Traum von den eigenen vier Wänden und sorgen gleichzeitig fürs Alter vor: Es gibt viele gute Argumente für das Wohneigentum. Nicht zuletzt gehören dazu auch die Rahmenbedingungen, die aktuell ausgesprochen günstig sind. Lesen Sie hier, was für die Investition in eine Immobilie spricht – und welche Hindernisse sich dabei auftun können.

Die Rahmenbedingungen fürs Eigenheim

In ihrem vierteljährlichen Konjunkturausblick schätzt die Deutsche Bank Research das Klima für den Wohnungsbau nach wie vor als vorteilhaft ein. Das liegt insbesondere an den weiterhin äußerst niedrigen Zinsen. Im Juli 2016 erreichten die Hypothekenzinsen für Darlehen mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren den Tiefstand von 1,6 Prozent. Da die Europäische Zentralbank (EZB) weiterhin eine Politik des billigen Geldes verfolgt, sehen die Konjunkturforscher keinen Anlass für einen fundamentalen Anstieg der Bauzinsen.

Allerdings stellen die Forscher auch einen starken Nachfrageüberhang fest: Es werden bei weitem nicht so viele Wohnungen gebaut wie eigentlich benötigt. Dadurch geraten die Preise unter Druck. Immerhin steigt in diesem Jahr die Zahl der Baugenehmigungen deutlich an, sodass Interessenten wieder mehr Objekte zur Auswahl haben.

Finanzdienstleister wie Swiss Life: Sorgsame Planung ist Pflicht

Der Kauf einer Immobilie ist eine komplexe Angelegenheit, darauf weisen Experten wie der Finanz- und Vorsorgeberater Swiss Life hin. In anschaulichen Videos macht Swiss Life deutlich, wie wichtig deshalb die individuelle Beratung zum Finanzierungsbedarf von Wohneigentum ist. Schließlich kann die Entscheidung für oder gegen den Bau oder Erwerb eines Hauses oder einer Wohnung nicht allein von der momentanen Zinslage abhängig gemacht werden. Hier sind die wichtigsten Argumente, die je nach persönlicher Situation und je nach Objekt für oder gegen das Projekt Wohneigentum sprechen.

Für einen Immobilienkauf spricht:

  • Eigentümer wohnen mietfrei, sie machen sich keine Sorge um Mieterhöhungen. Vor einer Eigenbedarfskündigung sind sie sicher.
  • Die Anlagealternativen sind zurzeit schlecht. Wer eine größere Summe anlegen oder ein Vermögen aufbauen möchte, hat mit klassischen Zinsprodukten keine Freude.
  • Die Kreditzinsen sind auf Rekordtief.
  • Für viele ist es ein langgehegter Traum, ein eigenes Haus zu besitzen.

 

Gegen das eigene Haus oder die eigene Wohnung spricht:

  • Wegen der gestiegenen Preise können sich trotz niedriger Zinsen nicht mehr Menschen Wohneigentum leisten als vor einigen Jahren, das zeigt der Erschwinglichkeitsindex.
  • Es ist ungewiss, wie sich der Immobilienmarkt in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird.
  • Wohneigentum schränkt die Flexibilität ein.
  • Vor allem in Ballungsräumen sind die Preise stark gestiegen, einige Lagen gelten schon heute als überteuert.

 

Foto: thinkstockphotos_481909363_iStock_denphumi

 

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