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Von der ersten E-Mail bis zum Instagram-Post: Die Evolution des Internets

Von der ersten E-Mail bis zum Instagram-Post: Die Evolution des Internets

18. April 2018 • Wissenschaft & Technik

Über zwei Jahrzehnte ist das Internet jetzt schon unter uns und ist fester Bestandteil des Alltagslebens geworden. Aber wann hat alles angefangen, und welche Meilensteine haben das World Wide Web weiter vorangetrieben?

1971: The Birth of an E-Mail

Das WWW wurde bereits im Jahr 1969 geboren, als der Vorläufer Arpanet als erstes dezentrales Netzwerk zwischen vier US-amerikanischen Universitäten das Licht der Welt erblickte. Die erste E-Mail wurde bereits relativ kurz danach geschrieben: Im Jahr 1971. Autor war Ray Tomlinson, ein US-Informatiker, der heute als Vater der E-Mail gilt. Das vom US-Verteidigungsministerium initiierte Arpanet wurde schließlich 1984 in Internet umbenannt, als etwa 1.000 Server von US-Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen angeschlossen und miteinander verbunden waren.

Erste Internetadresse wird 1985 registriert

Die allererste Internetadresse wurde im Jahr 1985 registriert: www.symbolics.com. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt nahm das Internet langsam aber sicher an Fahrt auf: 1989 startete America Online, das 1999 als AOL mit dem Boris-Becker-Werbespruch „Ich bin drin!“ und einer wahren Flut von CD-Silberlingen für viele in Deutschland den ersten Zugang zum World Wide Web liefert. Vorher jedoch programmiert Tim Berners-Lee im Jahr 1990 die erste Internetseite, wie wir sie heute kennen. 1995 gehen dann sowohl Yahoo als auch Amazon online, ebenso wie eBay, das zuerst Auctionweb heißt. Der heutige Suchmaschinenriese Google folgt 1998.

Auch die Spiele- und Zockerwelt hat zwischenzeitlich das Internet als profitables Medium für sich entdeckt: 1996 eröffnete das Unternehmen Intercasino das erste Casino im Netz. Seitdem hat sich auch auf diesem Sektor so einiges getan: Anbieter wie Lapalingo bieten mittlerweile „Live Dealer“-Spiele mit echter Casinoatmosphäre sowie mobile Glücksspielangebote an.

1999: Napster lehrt der Musikwelt das Fürchten

Ende der Neunziger ist Napster in aller Munde: Der Dienst macht den illegalen Tausch von Musikdateien übers Netz möglich und läutet so den langsamen Niedergang der CD ein. Allerdings ist dem Dienst selbst nur ein kurzes Leben im Netz beschieden: Nach Rechtsstreitigkeiten mit den Anwälten der Musikindustrie wird Napster bereits im Jahr 2001 wieder abgeschaltet.

Im neuen Jahrtausend erreicht das Internet ein neues Level: 2004 wird Facebook gegründet, das mittlerweile größte soziale Netzwerk der Welt. Der mittlerweile sogar von US-Präsidenten genutzte Kurznachrichtendienst Twitter folgt 2006. Der Apple App Store öffnet im Jahr 2008 seine Pforten, und trägt so maßgeblich durch die Verbreitung von Apps zur Mobilmachung des Internets auf Smartphones und Tablets bei. Der nächste große Wurf ist der Messenger-Dienst WhatsApp, der 2009 erscheint und sich trotz des laxen Umgangs mit Userdaten auf dem Markt durchsetzt. Instagram, ein Dienst, der das Hochladen und Teilen von Fotos ermöglicht, ist seit 2010 erfolgreich. Snapchat, eine App, die die eigenen Nachrichten gleich wieder verschwinden lässt, ist seit dem Jahr 2011 gerade bei Jüngeren sehr beliebt.

Bildquelle: Fotolia, 42807981, alphaspirit

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