Im Zuge der verfehlten Gewinnziele brach die Aktie des finnischen Unternehmens zeitweise um 13,3 Prozent auf 3,31 Euro ein. Auch weiterhin gelingt es Nokia nicht, die roten Zahlen mit seinem Kerngeschäft der Mobiltelefone zu verlassen.
Gewinnmarge von minus drei Prozent
Die Gewinnmarge des Konzerns lag nach eigenen Angaben bei minus drei Prozent. Das selbsternannte Ziel war jedoch null Prozent. Besserung ist ebenfalls nicht in Sicht, denn im zweiten Quartal rechnet Nokia bestenfalls mit einem gleichen, möglichweise aber auch noch niedrigeren Wert.
Derzeit will der Handyhersteller mit Nachdruck im Smartphone-Geschäft mitmischen. Zusammen mit Microsoft setzt Nokia auf die sogenannten Windows Phones. Im ersten Vierteljahr konnten rund zwei Millionen Geräte verkauft werden, teilte das Unternehmen mit. Konkurrent und Marktführer Apple konnte im Weihnachtsquartal 37 Millionen Smartphones absetzen.
(gth / dpa)

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