Die Ausgaben belasten nicht nur die eigene Kasse, sondern erschweren auch künftige, dringendg benötigte Investitionen für eine moderne und umweltfreundliche Flotte. Die politischen Belastungen umfassen nach Angaben der Lufthansa den Emissionshandel in Europa, das Nachtflugverbot am Drehkreuz Frankfurt und die fehlende Abstimmung der Flugsicherung im europäischen Luftraum. "Die Rolle der Luftverkehrsunternehmen als Motor für Wirtschaft und Arbeit, als Treiber von Wachstum und Wohlstand gerät zunehmend in Gefahr", sagte Franz.
Lufthansa fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer
Franz forderte ein Ende der Luftverkehrssteuer, die das Unternehmen jährlich mit 361 Millionen Euro belaste. "Diese Steuer muss weg", betonte Franz und wurde mit dem Applaus der Aktionäre belohnt. Aufsichtsratschef Jürgen Weber warnte indes vor einem internationalen Handelskrieg wegen des EU-Alleingangs beim Emissionshandel. "Eine globale Branche verlangt eine globale Lösung."
Das neue Sparprogramm "Score" soll weiterhin mit Nachdruck verfolgt werden, um das jährliche Ergebnis um 1,5 Milliarden Euro zu steigern. Dazu zählt unter anderem die Einsparung von 3.500 Stellen in den Verwaltungen der Konzerngesellschaften. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.
(gth / dpa)

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