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Grindwale nach vergeblichen Rettungsversuchen eingeschläfert

26. Januar 2012 • Panorama

Insgesamt 33 Grindwale, die am Mittwoch bereits zum zweiten Mal vor der Küste Neuseelands gestrandet sind, mussten eingeschläfert werden.

Der Umweltschutzbeauftragte John Mason sagte, die Tiere hätten deutliche Anzeichen von Schwäche und Stress gezeigt, berichtete der „New Zealand Herald“.

Die eingeschläferten Tiere gehören zu einer Gruppe von fast 100 Grindwalen, die am Montag auf der Landzunge Farewell Spit im Norden der Südinsel gestrandet waren. 73 der Tiere verendeten. Nur 26 konnten sich freischwimmen.

Wale mussten eingeschläfert werden

Unter den 33 Tieren, die eingeschläfert wurden hätten viele geblutet, sagte Mason am Donnerstag. „Wir glauben nicht, dass mehr für sie hätte getan werden können“. Als die Wale zuerst gestrandet waren, hatten Freiwillige die Tiere in tieferes Wasser bugsiert, doch die Wale hatten sich kurze Zeit später erneut ans Land verirrt.

Auf der Landzunge stranden öfter Wale

Auf der Landzunge Farewell Spit waren erst vor zwei Wochen sieben Grindwale verendet, nachdem 25 Tiere gestrandet waren. Vor rund zwei Monaten starben 47 gestrandete Tiere.

Warum stranden die Wale

Grindwale werden zum Teil bis zu sechs Meter lang und sind die am häufigsten vorkommende Walart in neuseeländischen Gewässern. Wenn sie stranden, schwächen Trockenheit und Hitze die Tiere häufig so sehr, dass sie verenden, weil sie ohne Hilfe nicht zurück ins Wasser gelangen.

Es ist unklar warum die Wale überhaupt stranden. Forscher vermuten, dass die Tiere in flachem Gewässer Orientierungsprobleme haben oder dass die Gruppe einem kranken Tier folgt. Wale haben ein außergewöhnliches Gehör. Es wird vermutet, dass der erhöhte Schiffsverkehr auf den Weltmeeren sich negativ auf ihre Konstitution auswirkt.

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