MENU

5 Tipps gegen überhöhte Handwerkerpreise

2. März 2016 • Ratgeber

Die Heizung fällt aus, die Waschmaschine läuft aus oder Ihr Haustürschlüssel ist in der Wohnung. An dieser Stelle muss der Notdienst kommen. Doch der fordert häufig viel zu hohe Preise. Wir verraten Ihnen, was Sie tun können, um den Preis so niedlich wie möglich zu halten.

Kaum hat der Notdienst den kleinen Schaden behoben, schon wir Ihnen eine viel zu hohe Rechnung präsentiert. Was können wir dagegen tun?

1. Handwerkerbetriebe mit der kürzesten Distanz wählen

Wenn der Handwerker kommt, zahlen wir nicht nur dessen Arbeitszeit, sondern auch die Anfahrt. Suchen Sie deshalb gezielt nach Unternehmen aus Ihrer Region und wählen Sie nicht blind die erste Nummer aus dem Internet. Im Telefonbuch geben einige Notdienste nicht einmal ihre Adresse an. Hier ist Vorsicht geboten!

2. Fragen Sie schon vorab nach dem Preis

Schon vor der Auftragsvergabe sollten Sie erfragen, wie die jeweilige Firma ihre Dienstleistungen abrechnet. Entweder nach Metern oder Stunden. Schwarze Schafe berechnen gerne auch beides. Das ist unzulässig. Wenn sinnvoll, können Sie vorab unter Zeugen auch einen Pauschalpreis vereinbaren. Das Öffnen einer Tür kosten beispielsweise zwischen 75 und 100 Euro. Nicht mehr!

3. Zahlen Sie nicht sofort

Sobald Sie gezahlt haben, wird eine Beschwerde im Nachgang schwierig. Lassen Sie sich deshalb eine detaillierte Rechnung zuschicken. So können Sie diese in Ruhe prüfen. Bearbeitungs- oder Buchungsgebühren für die Rechnung sind nicht zulässig. Unbedingt darauf achten!

4. Unterschreiben Sie niemals ungeprüft

Prüfen Sie die Auftragsformulare genau. Streichen Sie ggf. Passagen. Lassen Sie sich also niemals vom Monteur unter Druck setzen sofort zu unterschreiben. Denn auch dann fällt es später schwer Einspruch zu erheben, wenn die Rechnung zu hoch ist.

5. Vorsicht bei Zuschlägen!

Kommt ein Handwerker außerhalb seiner regulären Arbeitszeit (z. B. am Wochenende), darf er 50 bis 10 Prozent des Preises für Arbeitszeit und Anfahrt draufschlagen. Das gilt jedoch nicht für die Materialkosten!

Bild: Fotolia, 50582686, RioPatuca Images

Kommentare sind geschlossen-

« »