Nach Berichten des "Wall Street Journal" hat der Verwaltungsrat von General Motors das Management mit der Überprüfung der Verkaufspläne hinsichtlich alternativer Möglichkeiten beauftragt. In Deutschland warnte Opel-Betriebsratschef Klaus Franz vor den Konsequenzen, falls GM die Kontrolle über seine Tochter Opel doch noch behalten sollte. Dann könnten in Europa Werkschliessungen bevorstehen. Die Aussichten, Teil von GM zu bleiben, sogen bei den europäischen Beschäftigten von Opel für Unmut.
Unter Berufung auf informierte Personen schrieb hingegen das amerikanische Blatt, zu den möglichen Alternativen gehöre ein Finanzierungsplan von 4,3 Milliarden Dollar (etwa 3 Milliarden Euro), mit dem Opel zusammen mit der britischen Schwestermarke Vauxhall wieder auf die Beine gebracht werden könnte.
Woher das Geld hierfür kommen soll, ist zunächst unklar. Seit der GM-Insolvenz im Sommer wird der Konzern mehrheitlich von der US-Regierung kontrolliert, die bereits rund 50 Milliarden Dollar in das verlustreiche Unternehmen gepumpt hat. (sdf / dpa)

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