Das Tübinger Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung gab die neuesten Zahlen zur Schwarzarbeit bekannt. Demnach wurden 2010 rund 350 Milliarden Euro in der Schattenwirtschaft umgesetzt. Das entsprach einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt von fast 14 Prozent. Obwohl die Zahlen hoch erscheinen, sind es doch die niedrigsten Werte seit 1995. Zu Verdanken ist dies dem Wirtschaftsaufschwung. Viele Menschen haben einen regulären Job gefunden und waren nicht auf Schwarzarbeit angewiesen, die dadurch um 4,2 Millliarden Euro zurück ging. Auch 2011 soll dieser positive Trend weiter anhalten. Schätzungen sprechen von einem weiteren Rückgang um 1,8 Milliarden Euro.
Unter den OECD-Ländern steht Deutschland mit seiner Quote von 13,9 Prozent im Mittelfeld. In den USA macht die Schattenwirtschaft nur 7 Prozent des BIPs aus, in Griechenland dagegen fast 26 Prozent.
(mas)

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