Den Regeln der Preisverleihung entsprechend benannte "Wired" die Internet-Pioniere Larry Roberts, Vint Cerf sowie Tim-Berners-Lee stellvertretend für das Internet. Der Friedensnobelpreis darf nur an Einzelpersonen oder Insitutionen vergeben werden.
In der Begründung des Vorschlages wird auf die verbindende Bedeutung des Internets hingewiesen. "Kontakt mit anderen ist immer das wirksamste Gegenmittel gegen Hass und Konflikte gewesen. Deshalb ist das Internet ein Instrument für den Frieden." (http://dpaq.de/CkSbv) Die Möglichkeiten des grenzübergreifenden Austaussches fördern den interkulturellen Dialog und tragen zur Völkerverständigung bei.
Als Beispiel wurden die Internetaktivitäten iranischer Oppositionsgruppen angeführt, wodruch unzensiert Informationen über Demonstrationen und deren Niederschlagung durch die Berhörden in die Weltöffentlichkeit gelangen.
Der Friedensnobelpreis wird seit 1901 vergeben. Im letzten Jahr wurde überraschend US-Präsident Barack Obama ausgezeichnet. Der Preisträger diesen Jahres wird im Oktober bekannt gegeben.
(bpc / dpa)

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