Die Mitglieder des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung schrieben, dass Deutschland sich überdurchschnittlich schnell und stark von der Wirtschaftskrise erholt habe. Ihre Prognose ist etwas optimistischer als die der Bundesregierung, die ein Wachstum von 3,4 Prozent vorher gesagt hatte.
Durch den unerwarteten Aufschwung werde das Wachstum auch 2011 weiter gehen, wenn auch langsamer. Sie erwarten, dass das BIP im nächsten Jahr um 2,2 Prozent wachsen wird.
Grund für den Aufschwung ist der nachhaltige Anstieg von Konsum und Investitionen. Durch die Dynamik könnten internationale Ungleichgewichte und Unsicherheiten beim Export ausgeglichen werden. Zudem hätte der Export einen grossen Anteil am Wachstum. Deutsche Produkte seien extrem wettbewerbsfähig und das wirtschaftliche Umfeld sei besonders in Schwellenländern günstig.
Risiken, die trotzdem auf den Export zukommen könnten sind eine nachlassende Nachfrage vor allem aus den Euro-Ländern. Diese hätten mit strenger Konsolidierungspolitik und konjunktureller Schwäche zu kämpfen. Auch der Währungskrieg stellt eine Gefahr dar. Er könnte dazu führen, dass der Wert des Euros deutlich ansteigt.
(mas / dapd)

Ein Kommentar
Drucken
Versenden




mehr Schlagzeilen
Dell schreibt:
10. November 2010, 12:22 Uhr
Wirtschaftswachstum ? Für wem? Fühlen tut man davon nichts ! Im Gegenteil.