Das DIW hat eine Studie vorgestellt nachdem die Bundesregierung 25 Milliarden Euro Gewinn aus der Besteuerung von Vermögenswerten erzielen könnte. Die dpa berichtet unter Berufung auf die "Financial Times Deutschland", dass durch eine Anhebung der Besteuerung auf das Durchschnittsmass der Europäischen Union, dieser Gewinn erreicht werden könne. Die "Financial Times Deutschland" beruft sich dabei auf die Analyse des DIW. Ausgehend von diesen Daten empfehle das DIW eine Erhöhung der Grundsteuer und die Wiedereinsetzung der Vermögenssteuer.
Wird die abgeschaffte Vermögenssteuer wieder eingeführt? - DIW wäre dafür
Eine Vermögenssteuer gibt es in Deutschland seit 1997 nicht mehr, da die damalige Formulierung nicht verfassungskonform war. Die Zeitung berichtet weiter, dass der Anteil der Steuern, die auf Vermögensanteile erhoben werden, nur etwa 0,9 des Bruttoinlandsproduktes ausmachten. Im Vergleich zu anderen Industrienationen in der Europäischen Union sei dies weniger als 50 Prozent.
Eine Reform der Grundsteuer sei deshalb von Nöten, wie die DIW gefordert haben soll. Die Einheitswerte der Steuererhebung seien überholt und müssten angepasst werden. Ein Ausgleich solle durch die Einführung der Vermögenssteuer geschaffen werden. Dann könnten Einnahmen von 16 bis 21 Millionen Euro eingestrichen werden.
Erbschaftssteuer-Regelungen sollten laut DIW ebenfalls noch einmal überprüft werden
Laut des Berichts solle auch die Erbschaftssteuer reformiert werden, da die Abstriche bei Betriebs- und Grundstückserbschaften entgegen der gewollten Entwicklung gelaufen seien.
(anf / dpa)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden


zum Bildarchiv


mehr Schlagzeilen





Kommentar schreiben