In den letzten Wochen gab es einen Ansturm auf Winterreifen. Pünktlich zur Einführung der Winterreifenpflicht am Samstag wollten sich die Autofahrer mit den richtigen Reifen eindecken. Jetzt stehen viele Händler vor dem Problem, dass die Nachfrage größer ist, als das Angebot. Vierlerorts sind keine passenden Winterreifen mehr zu bekommen. Der ADAC rät deshalb zur Bestellung im Internet oder auf andere Marken und Reifengrößen auszuweichen. Für die meisten Automodelle gebe es Alternativen zum Wunschreifen.
Bei Verzicht drohen Bußgeld und Punkt in Flensburg
Einfach auf eine neue Bereifung zu verzichten ist dagegen keine gute Idee. Wer ab sofort bei entsprechendem Wetter, also Schnee, Glatteis, Schneematsch oder Reifglätte mit Sommerreifen fährt, muss mit saftigen Strafen rechnen. Für das reine Fahren mit Sommerreifen werden 40 Euro fällig, wenn andere Verkehrsteilnehmer behindert werden sind es 80 Euro. Dazu kommt noch ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Wer sein Auto mit Sommerreifen parkt, aber nicht bewegt, muss jedoch keine Konsequenzen fürchten.
Als Winterreifen gelten dabei alle mit dem Symbol "M+S" gekennzeichneten Reifen. Darunter fallen auch Ganzjahresreifen, die so vielleicht eine Alternative darstellen, wenn partout keine Winterreifen mehr zu bekommen sind. (mas / ddp)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden

zum Bildarchiv


mehr Schlagzeilen
Kommentar schreiben