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16. November 2011, 16:04 Uhr
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Winter-Akne: Der Kampf gegen lästige Pickel und Mitesser

Das Gesicht ist von der Stirn bis zum Kinn mit Pickeln übersät und bis zum Rücken hin spannt die Haut unangenehm. Diese Symptome sind den meisten Menschen die unter Akne leiden sehr wohl bekannt. Vor allem jetzt, während der kalten Jahreszeit machen sich die Hautprobleme oft besonders stark bemerkbar.
Fast jeder von uns hat im Teenageralter eine Akne, die Häufigkeit liegt bei über 80 Prozent. Bei den meisten Menschen lösen sich die Probleme nach einer bestimmten Zeit von alleine wieder, aber bei zehn Prozent der Betroffenen besteht die Akne auch über das 25. Lebensjahr hinaus, wobei Ausprägung und Schweregrad sehr unterschiedlich ausfallen können.

Viele Hautkrankheiten verschlimmern sich im Winter

Wie viele andere Hautkrankheiten kann sich auch eine Akne im Winter deutlich verschlimmern. "Das liegt daran, dass die Haut in der kalten Jahreszeit großen Strapazen ausgesetzt ist", erklärt Andrea Schlöbe von der Gesellschaft für Dermopharmazie in Köln. Die warme, trockene Heizungsluft in Räumen, die kalte Luft im Freien und der starke Temperaturunterschied zwischen beidem belasten die Akne-Haut, die schon genug gereizt ist zusätzlich.

Die Kälte zerstört das natürliche Gleichgewicht der Haut

Zudem verursacht die Kälte eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Haut. Wenn im Winter die Temperatur auf unter sieben oder acht Grad sinkt, kann die Haut keinen ausreichenden Schutzmantel mehr bilden und die Erreger können leichter in die Zwischenräume eindringen und eine vorhandene Akne noch verschlimmern. Und auch natürliches Sonnenlicht, das sich im Sommer positiv auf die strapazierte Haut auswirkt, ist im Winter nur begrenzt vorhanden. Die Tage sind kürzer und die Menschen halten sich weniger im Freien auf.

Finger weg von den Pickeln!

Vor allem Spaziergänge an der frischen Luft leisten deshalb einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Hautpflege. Jedoch bleibt die Reinigung und Pflege der Haut mit speziellen Pflegeprodukten unverzichtbar. Je nach Jahreszeit sollten Betroffene durchaus auf unterschiedliche Produkte zurückgreifen. Während man im Sommer eher zu leichteren Formen wie einem Hydrogel oder einer Gelcreme greifen sollte, ist im Winter ist eine Creme angebracht. Weniger geeignet sind aggressive Reinigungswasser und Seife oder fetthaltige Cremes, Vaseline oder ähnliches, da diese die Poren verstopfen und Bakterien unter der Fettschicht einschließen, so dass diese dort ihr Unheil treiben können. Auch sollte man unbedingt die Finger von den Pickeln lassen, da sich an den Händen Keime befinden, die die Beschwerden verschlimmern können. (rma)
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Ein Kommentar
  1. Charlotte Ernst schreibt:
    14. Dezember 2011, 15:20 Uhr

    Ich hatte zum Glück noch nie Probleme mit Akne oder sonstigem.
    Wichtig ist einfach, das der Körper genug Zink zu sich nimmt und eine gesunde Lebensweise besteht.

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