Wie Microsoft erklärte, ist die indirekte Konkurrenz durch das kostenlose Online-Lexikon Wikipedia tatsächlich der Grund, warum sich der Softwarehersteller seiner "Encarta" entledigt. Die Informationssuche der Menschen im Internet habe sich in den letzten Jahren grundlegend verändert, hiess es in der offiziellen Erklärung.
Die Encarta erschien 1993 zum ersten Mal
Seitdem machte sie vor allem ihr multimedialer Charakter populär. Die umfangreichste deutsche Ausgabe enthielt 50.000 Artikel, einen Atlas, ein Englisch-Wörterbuch und diverse Filme.
Am kritischsten wurde für die Encarta die vermehrte Verfügbarkeit von Informationen über das Internet. Vor allem Wikipedia liess das Interesse an der kostenpflichtigen Plattform von Microsoft in den letzten Jahren deutlich schwinden.
(svp / dpa)

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